Links gegen Weltkriegs-Lügen

Angesichts immer neuer Versuche, die Zerschlagung der Nazi-Diktatur durch die Alliierten als Kriegsverbrechen zu denunzieren, die Täter zu Opfern zu stilisieren und ihre Verbrechen zu relativieren, habe ich vor einigen Jahren begonnen, diese - nach und nach zu erweiternde - Linkliste zusammenzustellen, mit alten und neuen Texten, welche die revisionistischen Geschichtsfälschungen zurechtrücken. Dies schließt Informationen auch über die damit verbundenen praktischen Bestrebungen zur Revision der Nachkriegsordnung ein.

Ein Teil der hier verlinkten Texte ist nur noch gegen Bezahlung bzw. mit Passwort zugänglich. Trotzdem lasse ich sie in der Sammlung, habe die darauf verweisenden Kommentare jedoch der Übersichtlichkeit halber grün markiert.

Ich bitte um Verständnis, wenn ab und zu ein Link nicht mehr funktioniert, da ich sie nur von Zeit zu Zeit überprüfe. Wer so etwas feststellt, teilt es mir am besten per e-mail mit, ebenso, wer einen noch nicht hier aufgeführten kritischen Artikel zur Aufnahme in die Liste vorschlagen möchte. Kontakt: amorpheustrier(at)yahoo.de.
Vielen Dank!

Klaus Blees
 

Allgemeines

1945 einigten sich die USA, Großbritannien und die Sowjetunion nach dem Sieg über Nazideutschland auf die Denazifizierung, Dekartellisierung, Demilitarisierung und Demokratisierung Deutschlands. Diese Ziele wurden leider durch den Kalten Krieg suspendiert. Dokumentiert sind sie im Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945, das nach wie vor seiner Umsetzung harrt und hier wieder ins Bewußtsein gerückt werden soll.

Brief an die Leitung des "Historisch-Technischen Informationszentrums" von Peenemünde - Der israelische Soziologe Natan Sznaider und der Hamburger Autor Günther Jacob begründen in ihrem Schreiben vom 1. August 2003 ihre Absage als Referenten einer Veranstaltung im Rahmenprogramm der Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" in Peenemünde

Knopps Hitlerland - Kurt Pätzold faßt in der jungen Welt vom 16. August 2003 die Kritik von Wulf Kansteiner an der Verherrlichung der NS-Gewalt in den Fernsehdokumentationen von Guido Knopp zusammen, die dieser in der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft Nr. 7/2003 formuliert hat

"Ein heißes Thema" - Wie die Bundeswehr auch heute noch Naziverbrecher ehrt, zeigt Hans Daniel in der jungen Welt vom 8. Februar 2005

Selbstbewusst in der Mitte - In der Jungle World Nr. 6 vom 9. Februar 2005 untersucht Richard Gebhardt die Geschichtspolitik der Berliner Republik, in der plumper Revisionismus der Instrumentalisierung der Shoah gewichen ist und die verbale Anerkennung der Einzigartigkeit der deutschen Verbrechen durch die Pflege des deutschen Opfermythos dementiert wird

Demo am Jahrestag der Befreiung - Wie Anja Wagner-Roth in der jungen Welt vom 9.Februar 2005 berichtet, möchten antifaschistische Gruppen sich am 8. Mai 2005, dem 60. Jahrestag der bedingungslosen deutschen Kapitulation, einem geplanten NPD-Aufmarsch in Berlin entgegenstellen und mit einer bundesweiten Demonstration der Befreiung gedenken

Revisionisten, Burschenschafter, Neonazis planen in diesem Frühjahr in München eine Reihe Veranstaltungen zum Zwecke der Leugnung deutscher Kriegsschuld sowie verschiedene Aufmärsche. Nick Brauns berichtet darüber in der jungen Welt vom 11. Februar 2005

Deutschland unterm Kreuz - In der Jungle World Nr. 17 vom 27. April 2005 beleuchtet Ivo Bozic die Funktion, welche die Wahl eines deutschen ehemaligen Hitlerjungen zum Papst für die deutsche Vergangenheitsbereinigung hat

Deutschland, Klappe halten! - Deniz Yücel widmet sich in der Jungle World Nr. 18 vom 4. Mai 2005 der Ablösung des alten Geschichtsrevisionismus durch einen subtileren, der die Deutschen sich als durch die Alliierten Befreite fühlen läßt. Er empfiehlt, den 8. Mai als "eigentlichen deutschen Nationalfeiertag" auch nicht kritisch zu begleiten, sondern einfach die Klappe zu halten

Feiern wie die Sieger - In dieselbe Richtung zielt in der Jungle World Nr. 18 vom 4. Mai 2005 die Argumentation von Richard Gebhardt, der im 8. Mai 2005 vor allem einen "Tag der Befreiung" Deutschlands von den außenpolitischen Zwängen der Nachkriegszeit sieht

"Hitler war populär" - Im Jungle World-Interview mit Deniz Yücel und Stefan Wirner (Nr. 18 vom 4. Mai 2005) kritisiert Daniel Jonah Goldhagen die deutsche Ignoranz gegenüber der Schuld der Tätergeneration und der Einmaligkeit der nationalsozialistischen Verbrechen

Deutschland, du Opfer! - Anläßlich der erfolgreichen Verhinderung des für 8. Mai geplanten Naziaufmarsches in Berlin diskutieren Ivo Bozic,Stefan Wirner und Deniz Yücel in der Jungle World Nr. 20 vom 18. Mai 2005, ob sich die Linke dabei nicht durch das offizielle Gedenkspektakel national vereinnahmen ließ, statt sich auf den Kampf gegen dieses zu konzentrieren

Deutsche Krieger ausgesperrt - Martin Kaschube berichtet in der jungen Welt vom 21. Mai 2005 über eine Aktion deutscher und kretischer Antifaschisten, die mit der Besetzung des deutschen Soldatenfriedhofs in Maleme auf Kreta am 20. Mai die diesjährige Gedenkfeier von Wehrmachtsveteranen und ihren Freunden verhindert haben, dort, wo deutsche Soldaten 3500 Zivilisten ermordet und über 30 Dörfer niedergebrannt hatten
 

Bombenkrieg

Keine Träne für Dresden - In seiner Erklärung vom 14. Februar 2000 benennt Martin Blumentritt die wirklich Verantwortlichen für den Bombenkrieg und schlägt ihn den Anhängern der neuen Faschisten als Warnung um die Ohren. Auf seiner Website befindet sich auch der Beitrag
Die Dresden-Lügen, in dem Jürgen Elsässer auf unübertreffliche Weise die Notwendigkeit der alliierten Bombenangriffe zum Zwecke der Befreiung vom Nationalsozialismus belegt.

Keine Träne für Dresden - Über die Dresdenmythen - In seinem ausführlichen Vortrag beim Jour Fixe der Initiative Sozialistisches Forum Freiburg am 18. Juni 2002 entlarvt Martin Blumentritt anhand von Primärquellen und seriöser Belegliteratur die Dresden-Fakes, für deren Entstehung und erfolgreiche Verbreitung er auch eine psychoanalytische Erklärung präsentiert (am 6.8.06 aktualisierter Link)

Unsere Mauern brechen, unsere Herzen nicht. Die Deutschen eignen sich die Geschichte des Bombenkriegs an - Justus Wertmüller analysiert in BAHAMAS Nr. 40, Winter 2002/03, die Funktion von Jörg Friedrichs Buch "Der Brand".

Unser elfter September. Zur Debatte um die Zerstörung Dresdens - Auch Jörg Sundermeiers in Jungle World Nr. 4 vom 15. Januar 2003 erschienener Artikel nimmt die Diskussion um Friedrichs Bestseller auseinander.

Kritische mail zu dieser den Bombenkrieg betreffenden Linksammlung - Von Kurt-Werner Pörtner am 19. Januar 2003.

Gedenken an Bombenangriffe auf Dresden - Interview mit Alexander Bayer von der Dresdener Initiative gegen Geschichtsrevisionismus in junge Welt vom 13. Februar 2003

Last Night of the Bombs - Martin Blumentritt stellt in Jungle World Nr. 9 vom 19. Februar 2003 klar, daß die britischen Bombenangriffe kein sinnloser Terror waren, sondern eine militärische Notwendigkeit

Geschichtsvergessener Opferkult - In einem Vorbericht zum geplanten Nazi-Gedenkmarsch wie auch antifaschistische Gegenaktionen anläßlich der Bombardierung Hamburgs vor 60 Jahren stellt Birgit Gärtner in der jungen Welt vom 16. Juli 2003 einige Tatsachen klar. Die von ihr genannte Zahl von 55000 Toten wird in anderen Quellen allerdings niedriger geschätzt

Bombenopfer und Täter - Ulrich Sander zeigt in der jungen Welt vom 28. Juli 2003 am Beispiel Hamburg, daß Jörg Friedrich & Co. mit ihrer Stilisierung der Deutschen zu Opfern des Bombenkrieges nichts Tabuisiertes aus der Verdrängung befreit haben, sondern zum Zwecke der Täter-Opfer-Umkehrung an jahrzehntealte Diskussionen anknüpfen. In den Mittelpunkt stellt er eine Würdigung des jugendlichen Hamburger Widerstandskämpfers Helmuth Hübener, der auf Flugblättern die wahren Schuldigen benannte und deshalb von den Nazis ermordet wurde

Deutsches Leid - In der jungen Welt vom 22. Oktober 2003 entkräftet Kurt Pätzold die "Argumente", mit denen Historiker und Publizisten die Sinnlosigkeit der Bomenangriffe gegen Deutschland zu beweisen glauben, indem er sie in den Kontext des Kriegsgeschehens stellt. Seine sehr lesenswerte Analyse demonstriert, wie halbe Wahrheiten zu ganzen Lügen werden

Revisionisten aller Couleur - Im Vorfeld des 13. Februar 2004, des 59. Jahrestages der alliierten Bombenangriffe auf Dresden, informiert Andreas Siegmund-Schultze in der jungen Welt vom 11. Februar 2004 über geplante rechte Gedenkveranstaltungen und Initiativen dagegen

Do the Right Thing - Volker Radke zitiert in seinem Weblog-Eintrag vom 21. April 2004 aus dem 2002 in deutscher Übersetzung erschienenen Buch "Die Wurzeln des Sieges" des britischen Historikers Richard Overy, der die militärische Effektivität der alliierten Bombenangriffe belegt

60.Jahrestag der Bombardierung Saarbrückens - Bericht der Antifa Saar auf indymedia über die offiziellen Trauerfeiern der deutschen Volksgemeinschaft / Abteilung Saarbrücken und ihre antifaschistische Störung, "ergänzt" mit Kommentaren des sich in diesem Portal tummelnden links- und rechtsdeutschen Revisionisten-Volks

Keine Handhabe gegen Aufmarsch der Neonazis - Andreas Siegmund-Schultze berichtet in der jungen Welt vom 8. Februar 2005 über den geplanten und von keinem Verbot bedrohten Nazi-"Trauermarsch" in Dresden und geht auch auf den offiziellen Gedenkzirkus und die von Antifaschisten beabsichtigten Gegenaktionen ein

Dresden geht in sich - In der Jungle World Nr. 6 vom 9. Februar 2005 gibt Stefan Wirner einen kritischen Überblick über die anlaufenden Gedenkveranstaltungen

"Feinde der Nation" - Ivo Bozic zeigt in der Jungle World Nr. 6 vom 9. Februar 2005, wie auch in der DDR die Erinnerung an die Bombardierung Dresdens auf Relativierung der nationalsozialistischen Verbrechen hinauslief

Außer Dresden nichts gewesen - Während die NPD vom "Bombenholocaust" faselt, liefert ein "Historiker" namens Götz Bergander im "Nachrichtenmagazin" Focus die passenden Stichworte dazu. Thomas Blum unterzieht sein Geschreibsel in der Jungle World Nr. 6 vom 9. Februar 2005 einer angemessenen Würdigung

Im Gleichschritt - Markus Bernhardt weist in der jungen Welt vom 9. Februar 2005 darauf hin, daß auch die National-Zeitung Gerhard Freys vom "Bomben-Holocaust von Dresden" daherlallt und zum Nazi-"Trauermarsch" mobilisiert

Dresdens Untergang 1945 und seine Urheber - Kurt Pätzold widerlegt in der jungen Welt vom 12. Februar 2005 Behauptungen, die alliierten Bombenangriffe auf Dresden am 13. und 14. Februar 1945 seien militärisch sinnlos gewesen, ohne dabei das Leid der Opfer zu verharmlosen. Als die eigentlich Verantwortlichen benennt er die Nationalsozialisten und die Generäle der Wehrmacht.

Die weißen Rosen - In seinem Gastkommentar in der jungen Welt vom 12. Februar 2005 betont Ronny Ziller, stellvertretender Vorsitzender der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), daß die NPD keineswegs das Monopol auf Geschichtsrevisionismus besitzt und zeigt dabei besonders auf die sächsische CDU

Metapher der Relativierung - In dem Online-Magazin TELEPOLIS vom 13. Februar 2005 steht ebenfalls ein brillanter Beitrag, der die militärische Legitimität der Bombardierung Dresdens belegt, ohne das dadurch verursachte Leid zu bagatellisieren. Der Verfasser, Rüdiger Suchsland, begründet stringent, warum der "Gedenkkitsch", wie er es nennt, die deutschen Verbrechen relativiert

Polizeiübergriffe gegen Antifaschisten - Am 13. Februar 2005 durften mehrere tausend Nazis, geschützt von deutscher Polizei, in einem "Trauermarsch zum Gedenken der Opfer des alliierten Bombenterrors 1945" durch Dresden wandern, während antifaschistische Gegenaktivisten Opfer von Festnahmen und Übergriffen der Polizei wurden. Darüber berichten Andreas Siegmund-Schulze und Mark Querfurth in der jungen Welt vom 14. Februar 2005

Die Sache Dresden - In der Jungle World vom 16. Februar 2005 weist Christian Saehrendt auf das kürzlich erschienene Dresden-Buch des britischen Historikers Frederick Taylor hin, der viel zitierte Legenden über die Bombardierung Dresdens widerlegt

Jäger über Dresden - Maxim Kammerer berichtet in der Jungle World vom 16. Februar 2005 über den Ruf des FAZ-Schreiberlings Lorenz Jäger nach strafrechtlicher Verfolgung von Leuten, die über den deutschen Opfermythos spotten

Die Bombardierung Triers 1944 im Trierischen Volksfreund und bei dessen Leserschaft - Eine Auswertung

Oral Hystery - Nachdem Guido Knopps geschichtsrevisionistisches Machwerk "Das Drama von Dresen" mit einem "Emmy" ausgezeichnet wurde, begründet Gunnar Schubert in konkret Heft 1, Januar 2006, warum die Jury eine Nominierung in der Kategorie Comedy verdient

"Für die Toten des Luftkriegs ist Hitler verantwortlich" - Der in Bremen lebende britische Germanist und Philosoph Martin Rooney weist im Interview mit Ivo Bozic in der Jungle World Nr. 26 vom 28. Juni 2006 anläßlich der Fußballweltmeisterschaft darauf hin, wer die Grauen des Zweiten Weltkriegs zu verantworten hat und wie virulent Antiamerikanismus und Antisemitismus in Deutschland nach wie vor sind. Seine Vorstellung als Onkel des Fußballstars Wayne Rooney ist jedoch eine Ente, die auf einen Jux zurückgeht, den er sich mit Journalisten erlaubt hat neu
 

Oral History

Täter und Mitläufer erzählen - Zum Stand der „Oral History" in Deutschland - In dem 2000 erschienenen 7.Rundbrief des Bildungswerks Anna Seghers zeigt Volker Radke, wie durch die Befragung von Zeitzeugen aus dem Täterkollektiv Unterschiede zwischen diesem und den Opfern des Nationalsozialismus ideologisch nivelliert werden.

Das Kriegsende der Generation Golf - Benedikt Köhler konstatiert in der Jungle World Nr. 17 vom 27. April 2005, daß sowohl die Erzählungen der "Generation der Kriegskinder" als auch die Aufarbeitung von deren Erlebnissen durch die Enkelgeneration die Täter-Opfer-Unterscheidung nivelliert

Bitte ein Bitburg - Deniz Yücel nimmt in der Jungle World Nr. 19 vom 11. Mai 2005 die Obszönität eines Interviews aufs Korn, in dem der taz-Redakteur Philipp Gessler seine Gesprächspartner - einen Auschwitz-Überlebenden und einen ehemaligen SS-Mann - als gleichermaßen Traumatisierte bzw. sich schuldig Fühlende erscheinen läßt

Wie das Gehirn Geschichte fälscht - Dieser Artikel krankt an der schon im Titel zum Ausdruck kommenden Homunculussprache, in der Vermengung psychologischer Tatbestände mit ihren physiologischen Korrelaten und den dabei verwendeten Computermetaphern. Dennoch gelingt es dem Autor, dem Sozialpsychologen Harald Welzer, zu zeigen, wie in der Erinnerung an Kriegsereignisse tatsächlich Erlebtes mit Material aus anderen Quellen verschmilzt und als authentisches Geschehen empfunden wird. Der Artikel wurde am 12 Mai 2005 in leicht gekürzter Form von SPIEGEL ONLINE aus Gehirn & Geist Nr. 5/05 übernommen und in zwei Teilen veröffentlicht. >Zum 2. Teil
 
 

Stalingrad

Todesurteil Stalingrad - In einer Artikelserie der jungen Welt bringt Kurt Pätzold einen kritischen historischen Abriß der Schlacht um Stalingrad. Teil I: "Sonnenblumen, so weit das Auge reicht" (5. April 2002) / Teil II: Zur Wolga! Zum Erdöl! (28. Juni 2002) / Teil III: "Es steht ein Soldat am Wolgastrand ..." (23. August 2002) / Teil IV:Die Perspektive der Hauptquartiere (13. September 2002) / Teil V:Demagogen in Erklärungsnot (15. Oktober 2002) / Teil VI: Operation Uranus ( 19. November 2002) / Teil VII: Das abgewiesene Kapitulationsangebot (8. Januar 2003) / Teil VIII und Schluß: Der Anfang vom Ende (3. Februar 2003)

Stalingrad. Deutsche verdauen eine Schlacht - Jochen Faun vom Bündnis gegen Rechts Leipzig analysiert in Phase 2 Nr. 6/2002 die Etappen der Verarbeitung der Niederlage durch die Deutschen bis hin zur aktuellen "feindlichen Übernahme der Ergebnisse und Methodiken von Oral History" durch Leute wie die "gedächtnispolitische Frontsau Guido Knopp" (Zitate Faun)

Gratulation und Danke an die Rote Armee - Ilka Schröder, parteilose ehemalige Abgeordnete im Europäischen Parlament, bedankt sich in einer Presseerklärung vom  31. Januar 2003 für die Entschärfung von Wehrmachtssoldaten in Stalingrad
 

Sudeldeutsche und andere Heimatdurchtriebene

Besondere Empfehlung: Feindesland - Die Seite gegen Deutschland, Heimat, Bund der Vertriebenen und andere Scheußlichkeiten

Entschädigung für vertriebene antifaschistische Deutsche - Olaf Barth faßt in einem am 13. Februar 2002 im "Tagesecho"  von Radio Prag erschienenen Beitrag sein Gespräch mit dem sozialdemokratischen tschechischen Abgeordneten Zdenek Koudelka zusammen, in dem dieser seinen Vorschlag erläuterte, vertriebene sudetendeutsche Antifaschisten zu entschädigen. Koudelka stellt klar, daß diese wenigen wirklich zu Unrecht verfolgten Deutschen nicht aufgrund der Benes-Dekrete, sondern im Gegenteil unter ihrer Mißachtung vertrieben und enteignet wurden und lehnt ihre Aufhebung entschieden ab.

Deutsche Heimat Sudetengau - Aron Schweiger vom Bündnis gegen Rechts Leipzig zeigt in Phase 2 Nr. 5/2002, wie das Bevorstehen des tschechischen EU-Beitritts den mittlerweile auch von SPD- und Grünen-Politikern hofierten "Vertriebenen" Aufwind gibt bei ihren Versuchen, die Ergebnisse des Sieges der Alliierten gegen Nazi-Deutschland zu revidieren - als Teil deutscher Expansionsbestrebungen nach Osteuropa
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Zu früh gefreut - Jörg Kronauer berichtet in Jungle World Nr. 43 vom 16. Oktober 2002 über den tschechischen Abwehrkampf gegen die deutschen und österreichischen Versuche, die Benes-Dekrete nicht zuletzt auf der Basis geschichtsrevisionistischer Gutachten zu annullieren

Lex Benes für Tschechien? - Gerald Schubert stellt am 5. Mai 2003 im "Tagesecho" von Radio Prag die Bestrebungen tschechischer Abgeordneter vor, die Verdienste von Ex-Präsident Edvard Benes in Form eines eigenen Gesetzesparagraphen zu würdigen

Hetzer gegen Prag - In der jungen Welt vom 10. Juni 2003 berichtet Arnold Schölzel über den 54. "Sudetendeutschen Tag" in Augsburg und die dort von Vertretern der Sudetendeutschen und der CSU vom Stapel gelassenen revanchistischen Hetztiraden gegen Tschechien

Joschka reitet wieder - Jürgen Elsässer (psycho-)analysiert in der jungen Welt vom 4. Juli 2003 die Forderungen des Vertriebenenkindes Joschka Fischer an Tschechien, Sudetendeutsche zu entschädigen

Raffgierige Heimatliebe - In der jungen Welt vom 15. Juli 2003 zeigt Jana Frielinghaus, daß das Menschenrechtsgefasel der "Schlesischen Landsmannschaft" milliardenschwere Forderungen an Polen zum Hauptinhalt hat

Die Münchner Abkommen - Auf der Grundlage eines historischen Abrisses der Taten der Deutschen in Tschechien seit Gründung der tschechischen Republik beschreibt Erich Später in Jungle World Nr. 30 vom 16. Juli 2003 die aktuellen, durch den EU-Beitritt Tschechiens noch begünstigten revisionistischen Bestrebungen der "Sudetendeutschen"

Deutschland, ein Sommermärchen - Jürgen Elsässer antwortet in der jungen Welt vom 18. Juli 2003 auf die dreiste Absicht revanchistischer Kreise, Täter nicht nur zu Opfern umzulügen, sondern sie auch noch - mit Billigung des deutschen Bundestages! - durch ein "Zentrum gegen Vertreibung" zu ehren, in angemessenem Tonfall

Fragwürdiger Gedenktag - Der 5. August, als Jahrestag der Verkündung der "Charta der deutschen Heimatvertriebenen" 1950, soll zum "Nationalen Gedenktag für die Opfer von Vertreibung" erklärt werden. Hans Daniel durchleuchtet in der jungen Welt vom 19. Juli 2003 diesen weiteren Vorstoß zur Umkehrung des Täter-Opfer-Verhältnisses

Zum Beispiel Breslau - Kurt Pätzold beschreibt in der jungen Welt vom 5. August 2003, wie Deutsche aus Breslau und Umgebung aus kriegstechnischen Gründen von den Nazis vertrieben wurden, Monate bevor die Vertreibungen durch die Sieger des II. Weltkrieges begannen. Seine Idee, diese weitgehend totgeschwiegene Geschichte zu einem der Themen eines "Zentrums gegen Vertreibung" zu machen, hat den Pferdefuß, daß die Idee dieses Zentrums sich nicht aus dem Kontext ihres Ursprungs im deutsch-völkischen Sumpf der "Heimatvertriebenen" lösen läßt und das Einbringen ergänzender kritischer Aspekte nur Alibifunktion haben und diesen Ursprung vernebeln würde

"Wir wollen Nachbarn sein, die sich verstehen" - Der Sender Deutsche Welle dokumentiert am 21. Juli 2003 in Auszügen einen Offenen Brief des Verbandes Patriotische Initiative Wroclaw (Breslau) an "das deutsche Volk" mit der Bitte, die gutnachbarlichen Beziehungen nicht zu gefährden und den revisionistischen Bestrebungen der Vertriebenenverbände entgegenzutreiten

Protest in Breslau gegen Gedenktag an die Opfer der Vertreibung - Die Deutsche Welle berichtet am 8. August 2003 über eine Protestdemonstration der  Patriotischen Initiative Wroclaw am 5. August gegen die deutsche Initiative, diesen zu einen jährlichen "Gedenktag für die Opfer der Vertreibung" zu machen

Die DTN decken auf - In der jungen Welt vom 9. August 2003 stellt Werner Röhr die in München monatlich erscheinenden antirevanchistischen Deutsch-Tschechischen Nachrichten (DTN) vor

Stammhalter - Im als Beiheft der DTN erschienenen Dossier Nr. 2 untersucht Emil Hruska die historische Entwicklung und Funktion der "sudetendeutschen" Bewegung. Werner Röhr bespricht das Heft ausführlich in der jungen Welt vom 9. August 2003

Wer vertreibt am besten? - Jörg Kronauer beschäftigt sich in der Jungle World Nr.34 vom 13. August 2003 mit den beiden Konzepten für ein "Zentrum gegen Vertreibungen" und der beiden zugrundeliegenden Absicht, die Umsiedlung der Deutschen zum Unrecht zu erklären und so die europäische Nachkriegsordnung zu revidieren

Kein Mitleid für die Deutschen - Interview mit Marek Edelman, dem letzten noch lebenden Anführer des Warschauer Ghetto-Aufstandes. Darin wendet er sich entschieden gegen ein Mahnmal und alle Formen des Gedenkens für deutsche Vertreibungs-"Opfer". Die deutsche Übersetzung wurde am 3. September 2003 auf indymedia gepostet. Das Deutsch des Übersetzers ist zwar mangelhaft, das Interview ist aber trotzdem lesbar und verständlich

"Schlesier" sind Mainstream - In der jungen Welt vom 6. September 2003 zeigt Jana Frielinghaus anläßlich des "Tages der Heimat", welch breite Unterstützung die "Vertriebenen" bis weit in die "Mitte der Gesellschaft" hinein genießen

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - Das jetzt schon berühmte Titelbild des polnischen Magazins wprost vom 15. September 2003 zeigt die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, als Nazi-Domina bei ihrem Ritt auf dem trojanischen Pferd des deutschen Revanchismus, Bundeskanzler Gerhard Schröder

Miller besucht das Trojanische Pferd - In der jungen Welt vom 24. September 2003 berichtet Jürgen Elsässer über die Ablehnung eines Berliner "Zentrums gegen Vertreibungen" durch den polnischen Ministerpräsidenten Leszek Miller auf seinem Staatsbesuch in Deutschland. Anläßlich der Kritik am schönen wprost-Steinbach-Schröder-Titelbild durch Miller zitiert Elsässer ausführlich die Antwort der wprost-Magazin-Redaktion auf die Kritiker der Collage

Gute Beziehungen zum deutschen Revanchismus unterhält die auch von Linken hofierte Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Über den wirklichen Charakter dieses Vereins und Aktionen gegen ihn berichten unabhängige Berliner Antifagruppen am 7. Oktober 2003 auf indymedia anläßlich einer Veranstaltungsreihe der GfbV in Berlin. Der Beitrag enthält auch eine Reihe weiterführender, informativer Links

Aus dem Innenleben der Abstammungsgemeinschaft - Besonders ausführlich stellt Phase 2 Göttingen in Phase 2 Nr. 9/2003 den Weg der Vertriebenenrevanchisten in die Mitte der Gesellschaft und die Rolle der Gesellschaft für bedrohte Völker bei der Renaissance völkischen Denkens dar

Ein Beitrag zur Weltordnung von morgen - Sören Pünjer weist in BAHAMAS Nr. 43, Winter 2003/04 die Auffassung zurück, bei einem "Zentrum gegen Vertreibungen" handele es sich um ein revanchistisches Projekt. Den Revanchismus sieht er auf dem Rückzug gegenüber den in diesem Vorhaben zum Ausdruck kommenden modernen, linksdeutschen Bestrebungen, die Welt auf der Basis einer die Einmaligkeit der Shoah nivellierenden universalistischen Moral neu zu ordnen

"Müllhaufen der Geschichte" - Die junge Welt vom 1. Juni 2004 berichtet über das Pfingsttreffen der Sudetendeutschen in Nürnberg und Stoibers dortige Forderung nach Aufhebung der Benes-Dekrete

Revanche als Menschenrecht? - Auch in der jungen Welt vom 14. Juli 2004 findet sich ein Bericht über die Rückgabeklage der "Sudetendeutschen Initiative"

Schröder punktet in Polen - In der jungen Welt vom 2. August 2004 schildert Rüdiger Göbel die Provokationen "schlesischer" Revanchisten in Polen im Vorfeld der Gedenkfeiern zum 60. Jahrestag des Warschauer Aufstandes. Im Gegensatz zu ihnen distanziert sich Gerhard Schröder in unverbindlichen Lippenbekenntnissen von Entschädigungsforderungen der "Vertriebenen"

Lautstarker Revanchismus - Dieser Bericht der jungen Welt vom 3. August 2004 macht Schröders hinter schönen Sprüchen verborgene Ablehnung eines völkerrechtlich verbindlichen Verzichts auf Ansprüche des deutschen Staates gegenüber dem polnischen deutlich und zeigt die Reaktionen des "Bundes der Vertriebenen" gegenüber Schröder

Kein "Wunder" - In seinem Kommentar in der jungen Welt vom 3. August 2004 betrachtet Klaus Fischer Schröders Versöhnungsgerede in Polen als öffentlichkeitswirksamen Beitrag zur Förderung deutscher Kapitalinteressen dort

Dummheit verjährt nicht - In der Jungle World vom 11. August 2004 beschreibt Annelies Senf die wiederholten Provokationen von Mitgliedern der "Schlesischen Jugend" in Polen, mit denen sie Polen und Tschechen der Greueltaten an deutschen "Vertriebenen" bezichtigen und Drohungen gegen sie ausstoßen

"Preußische Treuhand" - Hans Peter porträtiert in der jungen Welt vom 19. August 2004 ausführlich diese revanchistische Institution, die für ihre Klientel Eigentumsansprüche in Polen geltend zu machen versucht

Steinbach als Rächerin der Enterbten - Die junge Welt vom 6. September 2004 berichtet über die revanchistische Rede der Präsidentin des "Bundes der Vertriebenen", Erika Steinbach, auf dem "Tag der Heimat" am 4. September 2004 in Berlin

"Erbland Sudetenland" - In der jungen Welt vom 9. September 2004 stellt Renate Hennecke ausführlich Charakter und Vorgeschichte der "Sudetendeutschen Initiative" dar, die aggressiv Eigentums- bzw. Entschädigungsansprüche enteigneter "Vertriebener" formuliert und auf dem Klagewege durchzusetzen versucht

Das aggressive Selbstmitleid der Täter stören! - Redebeitrag der Gruppe sinistra! auf der Demonstration gegen die Feier des "Bundes der Vertriebenen" zum "Tag der Heimat" am 12. September 2004 in Frankfurt-Bornheim

Ultra- gegen Softrevisionisten - In der Ausgabe vom 14. September 2004 skizziert die junge Welt anläßlich der Forderung des polnischen Parlaments nach deutscher Kriegsentschädigung die Auseinandersetzungen zwischen deutschen Revanchisten

Geld ist nicht alles - Jörg Kronauer zeigt in der Jungle World vom 15. September 2004, warum die Präsidentin des "Bundes der Vertriebenen" trotz Anfechtung durch andere Revanchisten zum Verzicht auf materielle "Entschädigung" bereit ist: Diese stehen der von ihr für wichtiger erachteten politischen Einflußnahme in Osteuropa im Wege

"Gehen Sie doch nach Tschechien!" - Seit einer Vorstellung seines Buches "Kein Frieden mit Tschechien. Die Sudetendeutschen und ihre Landsmannschaft" (konkret texte 38) in Weiden wird Autor Erich Später mit Pöbeleien aus der sudeldeutschen Ecke bedacht. konkret dokumentiert in Heft 1, Januar 2006 einen Ausschnitt dieser realsatirischen Ergüsse

Eine weitere, kommentierte Linksammlung über Vertriebenenverbände und andere Revanchisten gibt es von der Antifa Frankfurt (Main)
 
Für einen kritischen und aufgeklärten Vergangenheitsdiskurs - Aufruf gegen ein "Zentrum gegen Vertreibungen", der online unterzeichnet werden kann

 
 
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