Beim Durchlesen des Buches von "Helsing" fielen viele Stellen auf, die sachlich falsche Darstellungen enthalten. Aus dem Wust wurden einige herausgesucht und kommentiert. Die Aufarbeitung der Details ist aber nicht vollständig, bedeutet also nicht, daß die, auf die hier nicht eingegangen wird, stimmen. Auch die kritisierten Details aus "Helsing" konnten nicht erschöpfend behandelt werden, einiges darin bedarf noch einer Richtigstellung.
"Helsing" behauptet zu seiner Literatursuche großspurig (S. 300):
Als Abschluß möchte ich nochmals darauf hinweisen, daß es das
zweite Ziel dieses Buches ist, Ihnen zu zeigen, daß noch eine ganz an-
dere Realität existiert als die, die wir uns täglich vorgaukeln lassen.
Ich nehme mir nicht heraus, zu behaupten, das Bild, so wie ich es hier
aufgezeigt habe, sei komplett dargestellt. Es ist weder der historische
Beginn, noch der weitere Verlauf dieser Entwicklung gewiß, und auch
die Geschehnisse, die ich aufgezeigt habe, sind nur ein kleiner Teil des-
sen, was erkannt und an die Öffentlichkeit gedrungen ist. Ich habe den
Umfang des Buches und die geballte Ladung an Information gezielt auf
kleinstem Raum gewählt, um Sie auf Themen neugierig zu machen, die
Ihnen bisher verborgen blieben und besonders um auch denen kritische
Informationen zu vermitteln, denen es in der Hektik des Alltags und
im Lebenskampf an der nötigen Zeit fehlt, hochinteressante Themen in
die Tiefe zu verfolgen. Und ich habe mir vor allem deshalb die Mühe
gemacht, dieses Thema auf meine Weise darzustellen, da die entspre-
chenden Sachbücher, die solche Themen ausführlich behandeln, den
Durchschnittsbürger durch ihre verwirrende und oft fanatische Art,
wie sie geschrieben sind, möglicherweise abstoßen. Da ich jedes Kapi-
tel meines Berichtes aus allen erreichbaren Büchern komprimiert ha-
be, ist hoffentlich verständlich, daß ich die einzelnen Themen nicht zu
jedermanns Überzeugung habe ausführlich genug darlegen können.
Das kann nicht stimmen. "Helsing" hat, wie im vorigen Kapitel dargestellt,
sehr einseitige Literatur gelesen. Anderes, was es zu den einzelnen Themen
gibt und von dem einiges in unserem Literaturverzeichnis aufgeführt
ist, hat er ignoriert. Teilweise resultiert daraus die Fehlerhaftigkeit
seiner Angaben, denn die beschriebenen Quellen sind miserabel, teilweise
hat er die Quellen, die er nennt, einfach falsch wiedergegeben.
"Helsing" selbst scheint nicht allzu viel Vertrauen in die Richtigkeit
dessen gehabt zu haben, was er schrieb und distanzierte sich vorsorglich
im Vorfeld (S. 301):
Sollte sich aber in einigen Fällen herausstellen, daß bestimmte Ein-
zelheiten nicht haltbar sind, sollten Sie deswegen aber nicht gleich das
"Kind mit dem Bade ausschütten" und alles über Bord werfen, was ich
hier zitiert habe. Auch wenn, einmal angenommen, nur ein Drittel der
Informationen stimmen würden, hat dieses Drittel noch genügend
Schwere, um unsere bisherigen Gewohnheiten, die sogenannten "ge-
sellschaftlichen Ansichten" und die Art, wie wir mit dem Leben und
unserer Einstellung dazu umgehen, sehr stark in Frage zu stellen.
Auch dem Verleger ging es wohl ähnlich, denn er schrieb in
seinem Vorwort etwas Entsprechendes (S. 5). Aus der Verantwortung für
ihr Druckwerk kommt auf diese Art aber weder er noch "Helsing" heraus.
Nun zu sachlicher Kritik noch einmal "Helsing" (S. 300):
Daß es mir wahrscheinlich auch nicht hundertprozentig und zur Zu-
friedenheit aller religiösen und sonstigen Anschauungen meiner Leser
gelungen ist, den Sinn des Lebens, die Reinkarnation und alle Fragen,
die dazu auftauchen können, im letzten Kapitel zu beantworten, möch-
te man mir nachsehen. Falls aber die Art und die Sichtweise, wie das
letzte Kapitel gestaltet ist oder irgend eines der einzelnen Themen Sie
besonders interessiert und Sie auch die Meinungen anderer Autoren
zu diesem Thema hören möchten, stehen Ihnen zu all den angerisse-
nen Bereichen im Anhang die Quellen, wie auch weiterführende Lite-
raturhinweise, zur Verfügung.
Da dieses Buch eine Zusammenfassung solcher Werke ist, wird es
bei dieser Menge an Informationen kaum vermeidbar sein, daß dar-
unter Stellen sein werden, die von anderen Autoren ANGEBLICH
widerlegt werden können.
Soll mit diesem "ANGEBLICH" und den vorherigen Äußerungen
der Versuch einer Kritik entmutigt werden, zusätzlich zu dem Detailgeklingel,
das wahrscheinlich viele überrumpelt, weil sie ihm nichts entgegenzusetzen
haben (u.a. wegen des starken Bezugs auf Ereignisse in den USA)? Dazu paßt
auch diese Äußerung "Helsings" (S. 301):
Auch hier ist es wichtig, zu überprüfen, aus welchem Lager der Au-
tor kommt, den Sie für Ihre Kritik verwenden und ob er nicht auch für
eine staatliche Behörde arbeitet oder mit einer mit den Illuminati ver-
knüpften Organisation verbunden ist, um daran den Wert der Kritik
zu bemessen
Ob man an die Illuminati glaubt oder nicht, man kommt nicht darum
herum, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen, also angegebene Fakten zu
überprüfen und zu bewerten (falsch bleibt falsch, egal, woher
es kommt). Das wird im folgenden Kapitel anhand von mehreren Beispielen
aus "Helsings" Buch gemacht.
Zu den Quellen, die für die Kritik angeführt werden: Es ist ein breites Spektrum, das politisch von marxistisch (z.B. "Das Elend des Christentums") bis konservativ (z.B. "Thunder on the Right") reicht und in religiöser Hinsicht vermutlich ein ebenso breites Spektrum umfaßt. Was dazu geführt hat, diese Quellen zu benutzen, war ihre Aussagekraft zu den jeweiligen Sachpunkten. Man möge sie bitte mit "Helsings" Zitaten vergleichen und überlegen, was Qualität hat und was nicht.
Literatur zu 3 (Einleitung):
"Jan van Helsing": Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert.
EWERTVERLAG. Rhede 1993.
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