Der Anti-Helsing
Vorbemerkung (Februar / September  2001): Der folgende Text ist die von mir überarbeitete und aktualisierte Fassung eines Manuskripts, das mir dessen Verfasser Mitte der neunziger Jahre anonym zugeschickt hat, weil er wußte, daß ich mich gleichfalls mit sogenannten "Verschwörungstheorien" befasse. Sein Wunsch nach Anonymität entsprang nicht einer wie auch immer gearteten Paranoia, sondern er wollte ganz einfach einem Expertenimage vorbeugen.  Angelegt  wurde das Manuskript als Einleitung zu einer umfangreichen, aus Zeitschriftenartikeln und Buchausschnitten bestehenden Dokumentation, wobei diese Einleitung für sich schon den Umfang eines kleinen Buches annahm. Urheberrecht und Arbeitsaufwand ermöglichen es nicht, die Dokumentation ins Internet zu stellen. Die darin enthaltenen Schriften werden jedoch  im Literaturverzeichnis aufgeführt, und was ich davon im Internet finde, wird über Links zugänglich gemacht, ebenso wie andere im Internet vorhandene Belegliteratur. Beweisführungen und Argumente, für die im Originalmanuskript auf die Dokumente verwiesen wurde, sollen stärker als dort in den Text eingearbeitet werden. Die hier veröffentlichten Kapitelversionen haben keinen abgeschlossenen Charakter, sondern ich behalte mir vor, sie von Zeit zu Zeit durch verbesserte und erweiterte Fassungen zu ersetzen. Dabei berücksichtige ich gerne Anregungen und Kritik.

Der Text soll nach und nach ins Internet gestellt werden. Er ist so angelegt, daß weitere Unterkapitel eingefügt werden können, um Ergänzungen und auch  Reaktionen auf neue Entwicklungen zu ermöglichen. Das Inhaltsverzeichnis hat also vorläufigen Charakter und enthält die Überschriften der Kapitel des Urmanuskripts. Der Verfasser der Erstversion hat mir die Bearbeitung und Weiterentwicklung erlaubt. Indem ich als Co-Autor in Erscheinung trete, bin ich für das Gesagte natürlich ebenfalls voll verantwortlich. Und jetzt wünsche ich eine erhellende Lektüre.
Klaus Blees
 
 

Editorial
Seit Jahren werden die Leute, die von einer Weltverschwörung erzählen, hinter der Freimaurer stecken sollen, immer zahlreicher. Auf die Frage, wie sie denn darauf kommen, weisen sie vor allem auf ein Buch hin: "Geheimgesellschaften und  ihre Macht im 20. Jahrhundert" von jemandem, der sich das Pseudonym "Jan van Helsing" zugelegt hat. Wegen dieser Entwicklung schien es an der Zeit zu sein, das Buch auch zu lesen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Nachdem das geschehen ist, wurden verschiedene Kritikpunkte an dem Buch herausgearbeitet, die aber zu umfangreich sind, um sie mal eben im Gespräch oder in einem Brief zu erklären und zu belegen. Etwas Ausführlicheres war nötig.

Dieser Text befaßt: sich auf verschiedene Arten mit "Helsing": In den Kapiteln l bis 4 geht es direkt um das Buch, Kapitel 5 und 6 beschreiben sein Umfeld. Kapitel 7 enthält einige Gedanken, die vorher nicht unterzubringen waren. Kapitel 8 ist dem Fortsetzungsband gewidmet, weitere Kapitel sind ins Auge gefaßt.

Es wäre zu hoffen, daß Leute, die "Helsing" gut finden  und solche, die ihm ablehnend gegenüber stehen, diese Kritik lesen und etwas damit anfangen können. Dann wäre die ganze Arbeit nicht umsonst gewesen.
 
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