Vorbemerkung (Juli 2001): Folgender Bericht über eine Veranstaltung im Trierer  Kultur- und Kommunikationszentrum Tufa (Tuchfabrik) erschien in dem Trierer Stadtmagazin maju! Nr.2, März 1998. Ich stelle ihn mit Einverständnis der Verfasserin auf meine Website. Der mittlerweile aufgelöste Verein FauST (Förderverein alternativer, unabhängiger Schrift- und Bildberichterstattung Trier) war Herausgeber der maju! Einer der damaligen Referenten, der Arzt Claus Köhnlein, wurde inzwischen in die AIDS-Expertenkommission des südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki berufen.
Klaus Blees
 
 
Aids-Diskussion in der Tufa
Am 30.1.1998 hatte der FauST e.V. zu einem Vortrags- und Diskussionsabend über das Thema Aids eingeladen. Als Redner waren gekommen Dr. med. Claus Köhnlein, Internist aus Kiel, Ernst Gradl, HEAL-Initiator aus Nürnberg, Wilfried P. Bales, Heilpraktiker aus Düsseldorf und Michael Leitner, Journalist aus Dortmund.

Eine kurze Einführung in das Thema gab maju!-Redakteur Klaus Blees. Er zitierte den Molekularbiologen Prof. Dr. Peter Duesberg, der als erster prominenter Kritiker der Virus-Aids-Hypothese gilt. Duesberg tritt der Lehrmeinung entgegen, daß HIV Aids verursacht. Für das Krankheitsbild Aids gibt es verschiedene Ursachen, die das Immunsystem des Menschen schwächen. Dazu gehören der Dauerkonsum der verschiedensten Drogen und Langzeitmedikationen mit AZT, Antibiotika, Cortison u. a. In den Industrienationen werden Krankheiten wie Tuberkulose, Lungenentzündung, Pilzinfektionen u.a. in Verbindung mit einem positiven "HIV-Antikörpertest" als Aids-Erkrankung registriert. In den sogenannten Entwicklungsländern gelten mittlerweile klassische Armutskrankeiten als Aids.

Dr. med. Köhnlein sprach über die gängige Therapiemethode, die aus einer Kombinationstherapie mit verschiedenen Mitteln besteht, u.a. auch das umstrittene AZT enthält, dem eine virushemmende Wirkung zugeschrieben wird. Weshalb die Menschen nach einer solchen Therapie so schnell sterben, konnte anhand der Obduktionen festgestellt werden: bei allen war das für die Blutbildung wichtige Knochenmark zerstört. Bei einem Teil der Patienten konnte der Tod durch Bluttransfusionen hinausgezögert werden. Weiterhin erwähnte Dr. Köhnlein die Concorde-Studie. Sie ergab, daß symptomfreie "HIV-Positive", die früh mit AZT behandelt wurden, schneller starben, als diejenigen aus der Vergleichsgruppe, bei der die Medikation später eingesetzt wurde.

Ernst Gradl, Initiator von HEAL Deutschland, rief dazu auf, in jeder Stadt Selbsthilfegruppen zu bilden, die Auskünfte erteilen über wirksame, nicht giftige und ganzheitliche Therapien bei Krankheiten, die als Aids definiert werden. Gradl berichtete von Menschen, die "HIV-positiv" sind, die die Kombinationstherapie verweigert und überlebt haben, während die "Therapierten" alle gestorben sind. Weiterhin brachte er konkrete Beispiele, wie z.B. in der Schwulenzeitung "Siegessäule" Ärzte und
Pharmakonzerne durch Anzeigensponsoring eine einseitige Berichterstattung fördern.

Der Heilpraktiker Wilfried P. Bales erläuterte einen naturheilkundlichen Ansatz, der bisher Erfolg hatte bei der Therapie von sogenannten "HIV-Positiven". Er berichtete von dem auf pflanzlicher Basis entwickelten Medikament Todoxin, das zur Senkung der Viruslast und zur Immunrestauration eingesetzt wird. Weiterhin verglich er die Diagnose "HIV-positiv" mit einem Voodoo- Zauber. Bales nannte Beispiele, wie allein diese Diagnose die Menschen unter psychischen Stress bringt, der krankmachend wirkt.

Der Journalist Michael Leitner stellte sein Video vor, das die wichtigsten Informationen zum Thema Aids-Kritik zusammenfaßt. Ein Schwerpunkt seines Vortrages waren die verschiedenen "Aids-Testverfahren". Einige davon wurden wegen Untauglichkeit in den letzten Jahren vom Markt genommen. Leitner kritisierte die Institutionen, die die damals als "HIV-positiv" Getesteten nicht informiert, geschweige denn das Testergebnis revidiert hätten. Weiterhin verwies er auf die Untersuchungen der Biophysikerin Prof. Dr. Eleni Papadopulos, die nachwies, daß das HI-Virus bis heute nicht isoliert wurde und seine Existenz nicht wissenschaftlich bewiesen ist.

Christine von der Burg moderierte die Diskussion. Es wurde darauf hingewiesen, daß die Uniklinik Münster eine Station unterhält, in der Patienten behandelt werden mit schweren Immundefiziten, ohne mit HIV infiziert zu sein. Besonders erwähnenswert war der Beitrag von einem der Anwesenden, der ausführte, daß er und viele andere Menschen seit mehr als 10 bis 15 Jahren "HIV-positiv" seien, ohne je erkrankt zu sein. Allen gemeinsam sei die Verweigerung der gängigen Kombinationstherapie gewesen.

Juliane Neu

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