Vorbemerkung (Januar 2001): Der folgende Artikel erschien in dem Trierer Stadtmagazin die neue katz Nr. 12, Dezember 1997. Danach sah ich mich - teilweise massiven - Pöbeleien ausgesetzt. So wurde mir unter anderem mein Hinweis auf die verglichen mit den beschworenen Horrorszenarien geringe Zahl der Fälle in der amtlichen Statistik übel genommen. Damit hätte ich ausdrücken wollen, auf die paar Toten komme es auch nicht an, so die bösartige Unterstellung.
"Aufklärung" als IrreführungAIDS
Wieder ist die Zeit der alljährlichen Rituale zum "Welt-AIDS-Tag" gekommen, in deren Rahmen auch der Regionale AIDS-Beirat Trier jedesmal besonders aktiv wird. Obwohl die Zahl der Betroffenen in der Region verschwindend gering ist, wird uns selbst hier weisgemacht: "AIDS geht alle an", im Sinne einer allgemeinen Bedrohung und nicht in erster Linie im Sinne der Solidarität mit den Betroffenen, auf welche bezogen dieser Satz seine Berechtigung hätte.In ganz Rheinland-Pfalz sind nach der jüngst veröffentlichten Todesursachen-Auflistung des Statistischen Landesamtes für 1995 in dem betreffenden Jahr gerade mal 66 an einer HIV-Infektion Gestorbene aufgeführt,
unter denen sich 58 Männer, 8(!) Frauen und überhaupt keine Kinder befinden. In der letzten Ausgabe seiner Broschüre "AIDS im Regierungsbezirk Trier" schätzt der AIDS-Beirat 300 Personen, die im Regierungsbezirk "mit dem Virus infiziert" seien. Aus den Angaben geht außerdem hervor, daß die Hälfte von ihnen gar nicht krank ist.Indem der AIDS-Beirat weiterhin von "HIV-Infizierten" spricht, unterschlägt er den derzeitigen Forschungsstand, nach dem sämtliche Testverfahren zur Feststellung einer HIV-Infektion ungeeignet sind. Dies gilt nicht nur für die ins Gerede gekommenen Tests zum Hausgebrauch, sondern ebenso für die von Ärzten und Gesundheitsämtern offiziell verwendeten. Bekannt ist dies bereits seit 1993, als eine Forschergruppe der Universität von West- Australien in Perth in der Zeitschrift "Bio/Technology" (Juni '93) die Ergebnisse ihrer Studie veröffentlichte, mit der sie alle gängigen "AIDS-Tests" penibel überprüft hatte. Das Fazit: Eine positive Reaktion kann bei keinem dieser Verfahren als Hinweis auf eine HIV-Infektion gewertet werden. Es ist folglich davon auszugehen, daß niemand der "HIV-Positiven", auch niemand in der Region Trier, wirklich HIV-infiziert ist. Diese Menschen werden also stigmatisiert und grob fahrlässig in unnötige Angst versetzt. Sofern sie einschlägige Krankheiten entwickeln, lassen sich diese ohne HIV aus den körperlichen und seelischen Belastungsfaktoren erklären, denen alle Betroffenengruppen massiv ausgesetzt sind, als Klammer, die sie bei allen Unterschieden verbindet. Zu der an Woodoo-Zauber erinnernden entmutigenden Diagnose kommt die Behandlung mit bei Dauereinnahme tödlichen Pharmagiften, denen durch industriehörige Gutachter lebensverlängernde Wirkung zugeschrieben wird. Der bekannteste Stoff darunter - Azidothymidin (AZT, Markenname Retrovir) - erhielt die Marktzulassung aufgrund einer Studie, deren Fälschungscharakter von dem schwulen Journalisten John Lauritsen direkt nachgewiesen wurde mittels ihm zugegangener Dokumente der US-Zulassungsbehörde. Trotz klarer Faktenlage ist dieses "Medikament", dessen zelltötende, das Immunsystem zerstörende(!) Eigenschaften bekannt sind, nie vom Markt zurückgezogen worden! Es wird auch in Deutschland, auch in Trier, nach wie vor verordnet, neuerdings häufig in Kombination mit anderen, im Verhältnis dazu weniger starken Pharmagiften. Diese Giftcocktails werden derzeit als lebensverlängernde Hoffnungsschimmer vermarktet. Eine Logik, nach der auch Arsen lebensverlängernd ist, wenn man seine Wirkung mit der von Zyankali vergleicht. Eine Propaganda, welche die als "AIDS" definierten, sehr unterschiedlichen Krankheitsbilder für unweigerlich zum Tode führend erklärt, hat es natürlich leicht, von Ärzten und Pharmadealern zu verantwortende Todesfälle zu verschleiern, sie auf HIV zu schieben.
Nichts könnte den mit Testsets und "Medikamenten" am lukrativen AIDS-Markt beteiligten, mit Genpanschereien auf künftig noch größere Gewinne spekulierenden Pharmakonzernen gelegener kommen als die "Aufklärungs''- Kampagnen ihrer unfreiwilligen Marketingstrategen.
Klaus Blees
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