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von Klaus Blees gewählt!
                    Zuletzt geändert am 27. September 2008
 
Inhalt der Startseite: Linke Reste * AIDS- und Seuchen-Mythen * Verschwörungs-Mythen * Klare Träume * Religionskritik * Meine Heimat * Meine Sippe
Inhalt der Website (Zuletzt erweitert am 25. Februar 2008)
Neues (Verzeichnis in den letzten Wochen neu auf die Website gestellter Artikel)
Links (Zuletzt überarbeitet und korrigiert am 27. September 2008)

Veranstaltungshinweis:

Pädagogische Fachtagung: "Die Juden sind an allem schuld". Antisemitismus bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. 
Samstag, 8. November 2008, 10 Uhr, Merzig / Saar, Mehrgenerationenhaus Jung hilft Alt, Am Seffersbach 5.
Veranstalterin: AKTION 3.WELT SAAR. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 €, für Nichtverdiener 15 €, Mitglieder frei. Infos und Anmeldung >hier

Aufrufe und Petitionen:

Solidaraität mit Heinz Gess! Aufruf zur Unterstützung des wegen seiner antinazistischen Aufklärungsarbeit von einem Disziplinarverfahren betroffenen Bielefelder Hochschullehrers
Aufruf: Gerechtigkeit für demokratische Islamkritikerinnen! Solidarität mit Necla Kelek, Ayaan Hirsi Ali und Seyran Ates! Der Gegenaufruf zum in der ZEIT Nr.6 vom 2.2.06 erschienenen Aufruf Gerechtigkeit für die Muslime!
Nein zum Terror ! Ja zum Frieden ! - Unterschreibt die Online-Petition an den Internationalen Gerichtshof in Den Haag! Unterstützt das Recht Israels, das Leben seiner Bürger zu schützen - auch mit Hilfe eines Sicherheitszauns!
An Urgent Appeal from Emperor's Clothes Eines der wichtigsten Projekte des investigativen Journalismus ist dringend auf Spenden angewiesen!

Special:

Linkliste zur Entlarvung der Lügen über den II. Weltkrieg (zuletzt überarbeitet am 6. August 2006)

 
Herzlich willkommen auf meiner Homepage! Hier sind zunächst einige Informationen, inklusive Links zu Themen, denen ich mich widme:

   Vor allem möchte ich zur Herstellung kritischer Gegenöffentlichkeit beitragen, den Zugang zu Informationen verschaffen bzw. erleichtern, die von den herrschenden Medien meist unterschlagen oder verzerrt wiedergegeben werden.



Linke Reste
 Vom Mainstream der Linken bzw. dessen, was von ihr übriggeblieben ist, ist leider nicht mehr viel Gutes zu erwarten. Eine deutschsprachige linke Tageszeitung, die ich empfehlen könnte, existiert heute nicht mehr. Die in ihrer Anfangszeit lesenswerte taz steckt tief im rotgrünen Sumpf. Links davon gibt es die junge Welt, die ich lange Zeit hier an dieser Stelle und darüber hinaus beworben habe. Nicht zuletzt ihre Berichterstattung zur Zerschlagung Jugoslawiens und die Entlarvung der damit einhergehenden antiserbischen Propagandalügen machten sie trotz ihrer Schattenseiten für mich zu einem wertvollen Werkzeug gegen die herrschende Desinformation. Mittlerweile halte ich diese "Schattenseiten" allerdings nicht mehr für in Kauf zu nehmende Wermutstropfen, sondern für die Kernbestandteile des Blattes. Denn zum einen hat sich meine Sichtweise verändert, zum anderen kommen die übelsten Seiten der Zeitung - ihr Haß auf Israel und ihr Antiamerikanismus, der nichts mit der legitimen und notwendigen Kritik der US-Politik zu tun hat, sondern Ausdruck eines völkischen, zivilisationsfeindlichen Weltbildes ist - im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg und der ihm folgenden Entwicklung besonders drastisch zur Geltung. Der Neostalinist und linke Antisemit Werner Pirker kann dort beispielsweise an exponierter Stelle seine Sympathie und seine Unterstützung für den islamistischen und faschistischen Terror im Irak bekunden und die irakische Linke beschimpfen, die er der Kollaboration mit den Besatzern bezichtigt. Die meisten seiner Kollegen stehen ihm dabei nur wenig nach. Nach wie vor gibt es in der jungen Welt auch lesenswerte Beiträge aufklärerischen Charakters und Autoren, deren Positionen von der Grundtendenz des Blattes abweichen. Deren Artikel - etwa die von Klaus Bittermann - haben jedoch Seltenheitswert und sind am ehesten im Feuilleton oder in den Beilagen zu finden.
   Zu den wenigen linken Zeitschriften, die - gerade angesichts der kriegerischen Eskalation im Nahen Osten - ein Gegengewicht zum sogenannten Antizionismus darstellen, gehört das traditionsreiche Monatsmagazin konkret, in dem als linkspluralistischem Blatt mit Beiträgen unterschiedlich orientierter Autoren eine Reihe von Themen auch kontrovers diskutiert werden.
   Das bekannteste Periodikum der antideutschen Linken ist die dreimal jährlich erscheinende BAHAMAS, die neben manchmal sehr guten Beiträgen auch allerlei Fragwürdiges enthält und mit ihrer von einem Mangel an kritischer Distanz geprägten Unterstützung der US-Kriegspolitik und des "Kriegs gegen den Terror" auch innerhalb des Spektrums der antideutschen und israelfreundlichen Linken auf Kritik stößt.
   Die ehemals beste linke Zeitschrift in Deutschland, die vom Sozialistischen Büro herausgegebene links, wurde leider 1997 eingestellt. Das Sozialistische Büro gibt nach wie vor die Widersprüche heraus, die "Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich". Nicht mehr in Herausgeberschaft des Sozialistischen Büros, aber immer noch diesem nahestehend, erscheint ebenfalls weiterhin express als "Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit".
   Die Gewerkschaftslinke in Deutschland ist mit dem Labournet im Internet vertreten.
   Eine der - im ursprünglichen Sinne des Wortes - radikalsten Gruppen der Restlinken ist die Initiative Sozialistisches Forum, die sich als an die Kritische Theorie anknüpfende linkskommunistische Organisation versteht, zu den Pionieren der antideutschen Linken gehört und für eine bedingungslose Solidarität mit Israel eintritt. An die Wurzeln versuchen auch die Nachfolger der ehemaligen Marxistischen Gruppe zu gehen mit ihrem vierteljährlich im Buchformat erscheinenden GEGENSTANDPUNKT, einer der klügsten Zeitschriften der Traditionslinken, dessen Inhalte sich trotz mancher Scheuklappen - etwa bei der Betrachtung des Nahostkonflikts - wohltuend von den Plattheiten vieler anderer linker Publikationen abheben.
   Mit der Isioma- & SDS-Website widmen sich SDS-Veteranen in Berlin der Geschichte des deutschen wie auch des US-amerikanischen SDS, des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes wie der Students for a Democratic Society. Das umfangreiche Infoportal ist kein Nostalgieprojekt, sondern enthält zahlreiche aktuelle Bezüge und möchte das progressive, rationalistische Anliegen der Linken nicht auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgen. Im Gegensatz zu vielen anderen Linken gilt den Isioma-Machern der Islamismus nicht als Verbündeter, sondern als zu bekämpfende reaktionäre Bewegung. Dies wird schon am Namen Isioma deutlich: Benannt ist die Website nach der mutigen nigerianischen Journalistin Isioma Daniel, die angesichts der in Nigeria geplanten Wahl der Miss World geschrieben hatte, daß Mohammed ja vielleicht eine der Teilnehmerinnen geheiratet hätte. Seither wird sie von Islamisten mit dem Tode bedroht.
   Kritische Beiträge zum Nahost-Konflikt und zum Irak, zu Antisemitsismus und Antizionismus, zur Humangenetik und zur Anthroposophie finden sich auf der Seite von Gerhard Kern, der dort auch das Behindertenprojekt Dörrwies e.V. präsentiert.
   Mit Beiträgen zur linken Theorie auf seiner Site Consulting & Kritik ist der Soziologe Kurt-Werner Pörtner im Netz.
   Das von dem Bielefelder Soziologen Heinz Gess betriebene Kritiknetz steht in der Tradition der Kritischen Theorie. Heinz Gess veröffentlicht dort eigene ältere und aktuelle Texte, aber auch zahlreiche Beiträge anderer Autoren.
   Eine Welt frei von Armut, Existenznot und Unterdrückung strebt die AKTION 3.WELT SAAR an, deren Mitglied ich bin. Wir haben allerdings kein Projekt in der 3.Welt, sondern betrachten Deutschland als unser Projektgebiet. Ihr Bekenntnis zur Solidarität mit Israel macht der Gruppe nicht nur Freunde.
   Für seriöse Informationen und Analysen zu den Kriegen gegen Afghanistan und Irak einschließlich ihrer Vor(wands)geschichte und ihrer Folgen ist die Site The Emperor's New Clothes ein ganz heißer Tip. Sie bietet auch umfassende Aufklärung über die Situation auf dem Balkan und über die Hintergründe der posthum noch forcierten Dämonisierung des jugoslawischen Expräsidenten Slobodan Milosevic. Obendrein findet sich dort eine Fülle gut recherchierter Infos zum Nahostkonflikt. Die ehemals antiisraelischen Autoren der Website waren bei Recherchen zum angeblichen israelischen Massaker im Flüchtlingslager Jenin auf Materialien gestoßen, welche die Behauptungen eines Massakers als Greuelmärchen entlarvten. Die Untersuchung von Geschichte und  Gegenwart der Situation im Nahen Osten und die Widerlegung antisemitischer und antizionistischer Lügenpropaganda zählen seither zu ihren Arbeitsschwerpunkten. Ein Teil der Beiträge dieser Site - aktuelle leider oft mit Verspätung - ist auch in guter deutscher Übersetzung und weiteren Sprachen abrufbar.


AIDS- und Seuchen-Mythen
   Zu den Themen, mit denen sich auch ansonsten kritische Menschen schwer tun, bei denen sogar beim überwiegenden Teil der Linken bürgerliche Positionen kritiklos nachgebetet werden, gehört ganz wesentlich AIDS. Unter Ignorierung biologischer wissenschaftlicher Standards konnte sich eine säkularisierte Variante des Dämonenglaubens fast allgemein durchsetzten, wonach AIDS durch ein quasi intelligentes, heimtückisches Virus verursacht wird. Dieses "HIV" genannte Fabelwesen soll durch Zerstörung des Immunsystems die Anfälligkeit für an die 30 verschiedene, zuvor schon bekannte Krankheiten dramatisch erhöhen, mit unwiderruflich tödlichem Ausgang. Der Widerlegung dieses Märchens widmete sich als erster prominenter Wissenschaftler der Molekularbiologe Peter Duesberg von der Universität von Kalifornien in Berkeley, Pionier der Erforschung von Retroviren, also des Virustyps, dem HIV zugerechnet wird.
   Betroffene werden durch diese Ideologie nicht nur in die Resignation bis hin zum Selbstmord getrieben, sie erhalten auch hochgiftige, auf Dauer tödliche "Medikamente", deren verhängnisvolle Wirkungen als "AIDS-Symptome" kaschiert werden. Bekanntester Bestandteil der üblichen, marktschreierisch als lebensverlängernd angepriesenen "Kombinationstherapie", ist das Knochenmarksgift AZT (Azidothymidin, Markennamen Retrovir oder Zidovudine), das seine Marktzulassung aufgrund der nachweislich gefälschten "Fischl-Studie" erhielt. Sein Hersteller GlaxoSmithKline finanziert unter anderem die AIDS-Hilfen, die es ihm mit ihrer Lobby-Arbeit zu danken wissen.
   Neue politische Brisanz im internationalen Maßstab hat die AIDS-Diskussion bekommen, seit mit Südafrikas Präsident  Thabo Mbeki erstmals ein Staatschef die offiziellen Behauptungen über AIDS öffentlich in Frage stellte und ihre Überprüfung forderte. Seither sehen er und seine Mitstreiter sich massiven Anfeindungen ausgesetzt. Eine Chronik der Kontroverse in und um Südafrika hat die Biologin Ilse Lass in Heft 234, Januar 2001 der Zeitschrift alaska veröffentlicht, eine im April 2001 überarbeitete Fassung steht  im Internet. Wer Mbeki unterstützen möchte, kann online für ihn eine Solidaritätsunterschrift abgeben.
   Leicht verständliche Informationen zu einem kritischen Einstieg ins Thema AIDS bieten - in englischer Sprache - die Seiten von Alive & Well.
   Das informativste deutschsprachige AIDS-kritische Portal ist RethinkingAIDS.de.
   Die aus meiner Sicht wichtigsten Argumente habe ich in einem Brief zusammengefaßt, den ich 1996 an verschiedene Trierer Wirte wegen ihrer alljährlichen Spendenaktion zugunsten der Trierer AIDS-Hilfe geschrieben hatte.
   Eine Auswahl aus meinen in den neunziger Jahren in den Trierer Stadtmagazinen katz, die neue katz und maju! erschienenen Beiträgen zu AIDS findet sich hier.
   Immer wieder gibt es Versuche, die Verbreitung kritischer Informationen zu diesem Thema zu verhindern. In Trier exponierten sich seit 2002 besonders AIDS-Hilfe-nahe Kreise im AStA (Allgemeiner Studierendenausschuß) der Uni Trier als Zensoren. Die Schlüsselrolle der Medien bei der kritiklosen Verbreitung und unhinterfragten Aufrechterhaltung des AIDS-Mythos analysiert auf treffende Weise der Journalist Torsten Engelbrecht in seinem in der Journalisten-Fachzeitschrift message Nr. 1/2005 veröffentlichten und als PDF auf seiner Homepage befindlichen Artikel "Sex, Blut und Tod".
   Präzedenzfälle für den AIDS-Mythos gab es in der Medizingeschichte mehrere. So wurden Vitaminmangelerkrankungen wie Skorbut und Pellagra oder Vergiftungssyndrome wieBeriberi und SMON mehr oder weniger lange als Infektionskrankheiten angesehen, auch dann noch, als "Außenseiter" bereits das Gegenteil bewiesen hatten. Jetzt wird AIDS zum Präzedenzfall für neue Seuchen-Mythen wie BSE (Bovine Spongiforme Enzephalopathie), den sogenannten Rinderwahn. Dieser wird zur Infektionskrankheit erklärt, obwohl kein Erreger gefunden wurde, mangels Erreger werden kurzerhand krankhaft veränderte körpereigene Proteine, sogenannte Prionen, zu Erregern ernannt. Deutliche Indizien dafür, daß es sich bei BSE um eine Vergiftungserscheinung infolge des Einsatzes von Insektenvertilgungsmitteln (Organophosphaten) handelt, werden unter den Teppich gekehrt. Die Hersteller wird es freuen.
   Der Arzt und Biochemiker Roland Scholz, ebenfalls ein Kritiker des BSE-Infektionsmythos, vermutet die Ursache hingegen in einem genetischen Defekt bei den erkrankten Rindern, wobei er Umweltgifte als erkrankungsfördernde Faktoren in Erwägung zieht. Seine sehr informative Website scheint nur noch als mirror auf einer Tierversuchsgegnersite im Netz zu sein, den ich daher an ihrer Stelle im Text verlinkt habe.
   Zu den wenigen Ausnahmen einer seriösen Medienberichterstattung gehört ein Beitrag über BSE von Jan-Philipp Hein und Michael Leitner im Bremerhavener Kurier vom 17.1.01. Einen anderen, leider nicht mehr im Internet befindlichen BSE-Artikel, der sich wohltuend von dem verordneten hysterischen Geschrei abhebt, hat Jürgen Elsässer in der konkret vom Januar 2001 veröffentlicht und nochmal was über BSE - auf Elsässers Website befindlich - im konkret-März-Heft 2001.
   Aktuell schüren die Seuchenhysteriker vor allem die Angst vor der sogenannten Vogelgrippe. Ohne jeden Beleg wird das Märchen in die Welt gesetzt, diese könne sich über Zugvögel weiterverbreiten und sich sogar zu einer von Mensch zu Mensch übertragbaren todbringenden Epidemie auswachsen. Die praktischen Konsequenzen dieser Panikmache sind verheerend: Tierschutz, Hygiene und Freilandhaltung werden der erneut drohenden Stallpflicht geopfert, unter dem Vorwand des Seuchenschutzes werden Tiere massenweise getötet, der Nahrungskette entzogen und Existenzen ruiniert. Der Pharmakonzern Hoffman-La Roche macht mit dem Grippemittel Tamiflu, das den Verlauf der heraufbeschworenen Erkrankungen mildern soll, horrende Umsätze, obwohl die damit verknüpften Erwartungen auf bloßen Spekulationen beruhen. In seinem im Online-Magazin TELEPOLIS erschienenen Artikel "Vogelgrippe versetzt Regierungen und Medien in Panik" hat Björn Clauss bereits am 8.11.05 die Zugvogel-Legende und andere Horrorstories entkräftet. Dabei bezieht er sich unter anderem auf den Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), der der Panikmache entgegentritt. Die Wissenschaftsjournalisten Torsten Engelbrecht, David Crowe und Jim West gehen in ihrem in der Zeitschrift journalist 11/2005 erschienenen Aufsatz "Vormarsch der Killer-Enten" (online als PDF) noch weiter, indem sie die mutmaßliche Verursachung der Erkrankungen bei Tieren und Menschen durch das Virus H5N1 überhaupt in Frage stellen, die Ausklammerung der Suche nach anderen Ursachen bemängeln und die kritikloseVerbreitung unbewiesener Behauptungen durch die Medien brandmarken.


Verschwörungs-Mythen
   In der "Alternativszene" haben in den letzten Jahren Ideologen an Einfluß gewonnen, die hinter allem tatsächlichen oder vermeintlichen Übel der Welt das Walten finsterer Mächte, speziell eine Verschwörung der Juden und Freimaurer, sehen. Ein angeblicher "Geheimplan" zur Eroberung der Weltherrschaft soll in den schon vor Jahrzehnten klipp und klar als Fälschung entlarvten Protokollen der Weisen von Zion vorliegen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz einflußreichster Demagoge dieses aufgewärmten, mit Esoterik und Ufologie angereicherten Antisemitismus wurde der unter dem Pseudonym Jan van Helsing schreibende Rechtsextremist Jan Udo Holey. In seinem Aufsatz "Karma, Ufos und Antisemitismus" gibt Jens-Uwe Ries einen kritischen Überblick über die Gesamtthematik.
   Eine ausführliche Analyse und Kritik der Machwerke "Jan van Helsings" und seiner Gesinnungsgenossen ist - in Fortsetzungsform - mit dem Anti-Helsing am entstehen, den ich zuletzt am 2.9.03 mit einem Kapitel über den "Ufologen"-Wallfahrtsort Groom Lake weitergeführt habe.
   !!! Wie einflußreich diese Ideologie ist, zeigte sich beispielsweise in Ägypten, wo die Protokolle der Weisen von Zion verfilmt wurden. Das insgesamt 41 Teile umfassende Machwerk wurde 2002 im ägyptischen Staatsfernsehen und einer Reihe weiterer arabischer Sender anläßlich des islamischen Fastenmonats Ramadan als Serie ausgestrahlt. Eine Protestpetition des Simon Wiesenthal Centers dagegen konnte die Ausstrahlung leider nicht verhindern. Die Anti-Defamation Leage zeigt auf ihrer Website das Ausmaß der Verbreitung und Aktzeptanz der "Protokolle" in der arabischen Welt.

Klare Träume
   Sogenannte Klarträume oder luzide Träume sind richtige Träume während des Schlafes, aber mit dem Bewußtsein während des Träumens, gerade zu träumen und frei über die eigenen Handlungen (und Unterlassungen) entscheiden zu können. Also sowas wie ein Wachsein im Schlaf, das Aufrechterhalten der Klarheit und Kritikfähigkeit in einem "normalerweise" getrübten Bewußtseinszustand. Die Systematisierung von Techniken, solche Zustände herbeizuführen, machte Bereiche, die bisher als Domäne der Esoteriker und Okkultisten galten, wissenschaftlicher Untersuchung und Beurteilung zugänglich. So konnte durch das Ernstnehmen und Anerkennen dieser Zustände durch Wissenschaftler esoterischen Fehlinterpretationen der Boden entzogen werden. Im Klartaum und anderen "veränderten Bewußtseinszuständen" auftretende ungewöhnliche Erlebnisse wie das Verlassen des eigenen Körpers oder die Begegnung mit Verstorbenen werden häufig als Beweise für ein Weiterleben nach dem Tode und für die Berechtigung spiritistischer Auffassungen angeführt, lassen sich jedoch eindeutig als halluzinatorische, untrennbar an Hirnvorgänge gekoppelte Ereignisse identifizieren. Erst das Abwerfen von esoterischem Ballast ermöglicht es, das große Potential des Klarträumens zur Selbsterkenntnis und Selbstheilung voll zu nutzen.
   Eine bedeutende Einrichtung zur wissenschaftlichen Klartraumforschung ist das von dem Psychologen Stephen LaBerge gegründete Lucidity Institute. Besonders fruchtbar bei der Erforschung und theoretischen Interpretation des Klarträumens wirkte sich die Bezugnahme eines der Pioniere der Klartraumforschung, des 1998 verstorbenen Psychologen Paul Tholey, auf die Gestalttheorie und die Erkenntnistheorie des Kritischen Realismus (letztere z.B. dargestellt von Wolfgang Köhler in seinem Aufsatz "Ein altes Scheinproblem" - "An Old Pseudoproblem") aus. Eine Bibliographie von Tholey's Schriften - nicht nur denen zum Thema Klarträume - hat der Gestalttheoretiker und Sozialwissenschaftler Gerhard Stemberger zusammengestellt, darunter Links zu einigen online verfügbaren Texten.
   Eine Website zur Theorie und Praxis des Klarträumens betreibt der Heidelberger Klartraumforscher und Sportwissenschaftler Daniel Erlacher.
   Eines der informativsten Bücher zum Thema, "Träume bewußt steuern" von Celia Green und Charles McCreery, ist inzwischen wohl nur noch antiquarisch erhältlich.
   Wer Lust auf den Austausch von Erfahrungen und Anregungen zum Klarträumen, aber auch zum nichtluziden Träumenhat, kann sich im Klartraum Forum registrieren.


Religionskritik
   Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA e.V.) versucht mit seinen Aktivitäten einen Beitrag dazu zu leisten, die bisher kaum angetastete Macht der Kirchen in Staat und Gesellschaft zurückzudrängen, setzt sich aber nicht nur mit den traditionellen christlichen und anderen großen Religionsgemeinschaften auseinander, sondern auch mit dem Sektenwesen oder Psycho- und Esoterikkulten. In seiner Zeitschrift MIZ ("Materialien und Informationen zur Zeit") finden sich neben kritischen Informationen und Enthüllungen auch kontroverse Diskussionen.
   Der IBKA ist allerdings ein sehr heterogener Verein und kann keineswegs als durchgängig progressiv bezeichnet werden. Unter den Mitgliedern gibt es sowohl Linke als auch erklärte Antikommunisten, leider sogar Leute, die unter bestimmten Bedingungen Euthanasie befürworten.
   So etwas wie das Programm des IBKA stellt der Politische Leitfaden des IBKA dar. Dazu habe ich eine kritische Stellungnahme verfaßt, der ich am 4.12.01 eine Antwort des IBKA-Vorstandes angefügt habe. Auf der Mitgliederversammlung am 26.-28.9.03 wurde der Leitfaden zwar geändert, allerdings sind die in meiner Stellungnahme kritisierten Passagen im Wesentlichen beibehalten worden.
   Der bekannteste Kirchenkritiker in Deutschland ist am 18.1.02 mit eigener Website ins Internet gestartet: Karlheinz Deschner.
   Religionskritik ist in Deutschland immer noch von Zensur bis hin zur Strafverfolgung bedroht, was sich unter anderem in dem anachronistischen § 166 StGB, dem "Gotteslästerungsparagraphen", manifestiert. Der Arzt und Dichter Oskar Panizza war 1895 für sein köstliches Theaterstück "Das Liebeskonzil" zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Hundert Jahre später, 1994, erließ die Stadt Trier ein Aufführungsverbot für das satirische, kirchenkritische Rock-Musical "Das Maria-Syndrom" von M.S.Salomon. Dabei orientiert sich kirchenkritische Satire doch bloß an den realsatirischen Ergüssen, welche die Geschichte christlicher Glaubenslehren zuhauf hervorgebracht hat, wenn auch ihren Opfern dabei das Lachen oft verging. Hierzu habe ich ein wunderschönes, wenn auch schon etwas älteres Dokument  hervorgekramt.
   Bis weit hinein ins linke und religionskritische Spektrum wird der Islamismus verharmlost und toleriert, manchmal sogar unterstützt. Zur Kritik dieser antiemanzipatorischen Bewegung hat die AKTION 3.WELT SAAR die auch als PDF im Internet verfügbare Flugschrift "Mit Islamismus gegen die Aufklärung" veröffentlicht.
   Für Wirbel sorgt auch Kritik an Esoterik-Kulten, wozu noch einiges zu sagen sein wird. Als ich beispielsweise 1997 anläßlich einer Vortragsveranstaltung einen kritischen Artikel zur Reinkarnationstherapie schrieb, löste dies eine unerwartet heftige Kontroverse aus, die schließlich in einer Podiumsdiskussion über Reinkarnation gipfelte.


Meine Heimat
   Ich wohne seit 1977 in Trier, bei Wind und Moselwetter und stamme aus Schweich bei Trier. Besucher dieser Möchtegern-Großstadt können sich vorab online informieren, was sich ihnen an Veranstaltungen hier bietet.
   Menschen, die - aus anderen Ländern kommend - nicht nur besuchsweise in dieser Region weilen, sondern - freiwillig oder als Flüchtlinge - hier leben, finden Beratung und Unterstützung im Multikulturellen Zentrum, das auch in seiner Öffentlichkeitsarbeit seinen Schwerpunkt auf antirassistische Aktivitäten legt.
   Friedens- und Menschenrechtsarbeit sind die Schwerpunkte der Trierer Arbeitsgemeinschaft Frieden (AGF), die unter anderem auch den Weltladen betreibt.
   Die kritische Trierer Stadtzeitung katz (kleine andere trierer zeitung) ist seit Ende November 2001 mit eigener Website im Netz. Das ehemalige Monatsmagazin erscheint inzwischen als Jahrbuch.
   Seit 27. Januar 2003, dem Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus, ist der virtuelle Stadtrundgang Trier im Nationalsozialismus im Internet.


Meine Sippe
   Wer sich aus meinem Verwandtenkreis sonst noch so im Netz rumtreibt, weiß ich selber nur zum Bruchteil, aber diejenigen, von denen ich's weiß, seien hier erwähnt:
   Für Science Fiction- und Modelleisenbahn-Fans verweise ich auf die Seite meines Bruders Georg.
   Wer Lust auf eine Donauschiffahrt hat, begibt sich am besten an Bord der von der Familie meiner Cousine Marlies betriebenen MS Austria.
   Thomas, dem Sohn meines Cousins Rolf, hat's die unter anderem durch Agentenaustausch-Aktionen bekannt gewordene Glienicker Brücke in Berlin angetan, mit der er sich auch schon beruflich, als Journalist, beschäftigte und über die er sogar ein Buch geschrieben hat. Bei ihm ist auch eine Startseite zum Selberbauen
zu bekommen.


Das Letzte
   Vor einiger Zeit ist diese Website prämiert worden. Sie wurde "Müllseite" des Tages am 11.5.05. Zusammen mit anderen Preisträgern wie der Jungen Union Freilassing, dem Jungbayernbund und der Hobbyhure Alice befinde ich mich in guter Gesellschaft. Ist es nicht schön, daß jemand seinem Leben täglich einen Sinn gibt?


Die in die Startseite eingebauten Links habe ich am 17.4.05 aktualisiert, tote Links entfernt oder ausgetauscht.
Für Anregung und Kritik bin ich dankbar. Wer einen toten Link auf  meiner Website findet, möge mich bitte per e-mail informieren. Danke!
 

Verantwortlich für diese Seite:
Klaus Blees
Pellinger Str.39
54294 Trier
e-mail: amorpheustrier(at)yahoo.de

Wegweiser
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