Herzlich willkommen auf meiner Homepage!
Hier sind zunächst einige Informationen, inklusive Links zu Themen,
denen ich mich widme:
Vor allem möchte ich zur Herstellung kritischer Gegenöffentlichkeit
beitragen, den Zugang zu Informationen verschaffen bzw. erleichtern, die
von den herrschenden Medien meist unterschlagen oder verzerrt wiedergegeben
werden.
Linke Reste
Vom Mainstream der Linken bzw. dessen,
was von ihr übriggeblieben ist, ist leider nicht mehr viel Gutes zu
erwarten. Eine deutschsprachige linke Tageszeitung, die ich empfehlen könnte,
existiert heute nicht mehr. Die in ihrer Anfangszeit lesenswerte taz
steckt tief im rotgrünen Sumpf. Links davon gibt es die junge
Welt, die ich lange Zeit hier an dieser Stelle und darüber hinaus
beworben habe. Nicht zuletzt ihre Berichterstattung zur Zerschlagung Jugoslawiens
und die Entlarvung der damit einhergehenden antiserbischen Propagandalügen
machten sie trotz ihrer Schattenseiten für mich zu einem wertvollen
Werkzeug gegen die herrschende Desinformation. Mittlerweile halte ich diese
"Schattenseiten" allerdings nicht mehr für in Kauf zu nehmende Wermutstropfen,
sondern für die Kernbestandteile des Blattes. Denn zum einen hat sich
meine Sichtweise verändert, zum anderen kommen die übelsten Seiten
der Zeitung - ihr Haß auf Israel und ihr Antiamerikanismus, der nichts
mit der legitimen und notwendigen Kritik der US-Politik zu tun hat, sondern
Ausdruck eines völkischen, zivilisationsfeindlichen Weltbildes ist
- im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg und der ihm folgenden Entwicklung
besonders drastisch zur Geltung. Der Neostalinist und linke
Antisemit Werner Pirker kann dort beispielsweise an exponierter
Stelle seine Sympathie und seine Unterstützung für den islamistischen
und faschistischen Terror im Irak bekunden und die irakische Linke beschimpfen,
die er der Kollaboration mit den Besatzern bezichtigt. Die meisten seiner
Kollegen stehen ihm dabei nur wenig nach. Nach wie vor gibt es in der jungen
Welt auch lesenswerte Beiträge aufklärerischen Charakters und
Autoren, deren Positionen von der Grundtendenz des Blattes abweichen. Deren
Artikel - etwa die von Klaus Bittermann - haben jedoch Seltenheitswert
und sind am ehesten im Feuilleton oder in den Beilagen zu finden.
Zu den wenigen linken Zeitschriften,
die - gerade angesichts der kriegerischen Eskalation im Nahen Osten - ein
Gegengewicht zum sogenannten Antizionismus
darstellen,
gehört das traditionsreiche Monatsmagazin konkret,
in dem als linkspluralistischem Blatt mit Beiträgen unterschiedlich
orientierter Autoren eine Reihe von Themen auch kontrovers diskutiert werden.
Das bekannteste Periodikum der antideutschen
Linken ist die dreimal jährlich erscheinende BAHAMAS,
die neben manchmal sehr guten Beiträgen auch allerlei Fragwürdiges
enthält und mit ihrer von einem Mangel an kritischer Distanz geprägten
Unterstützung der US-Kriegspolitik und des "Kriegs gegen den Terror"
auch innerhalb des Spektrums der antideutschen und israelfreundlichen Linken
auf Kritik stößt.
Die ehemals beste linke Zeitschrift
in Deutschland, die vom Sozialistischen Büro herausgegebene
links,
wurde leider 1997 eingestellt. Das Sozialistische Büro gibt
nach wie vor die Widersprüche
heraus, die "Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-,
Gesundheits- und Sozialbereich". Nicht mehr in Herausgeberschaft des Sozialistischen
Büros, aber immer noch diesem nahestehend, erscheint ebenfalls
weiterhin express
als
"Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit".
Die Gewerkschaftslinke in Deutschland
ist mit dem Labournet im Internet
vertreten.
Eine der - im ursprünglichen
Sinne des Wortes - radikalsten Gruppen der Restlinken ist die Initiative
Sozialistisches Forum, die sich als an die Kritische Theorie anknüpfende
linkskommunistische Organisation versteht, zu den Pionieren der antideutschen
Linken gehört und für eine bedingungslose Solidarität mit
Israel eintritt. An die Wurzeln versuchen auch die Nachfolger der ehemaligen
Marxistischen
Gruppe zu gehen mit ihrem vierteljährlich im Buchformat erscheinenden
GEGENSTANDPUNKT,
einer der klügsten Zeitschriften der Traditionslinken, dessen Inhalte
sich trotz mancher Scheuklappen - etwa bei der Betrachtung des Nahostkonflikts
- wohltuend von den Plattheiten vieler anderer linker Publikationen abheben.
Mit der Isioma-
& SDS-Website widmen sich SDS-Veteranen in Berlin der Geschichte
des deutschen wie auch des US-amerikanischen SDS, des Sozialistischen
Deutschen Studentenbundes wie der Students for a Democratic Society.
Das umfangreiche Infoportal ist kein Nostalgieprojekt, sondern enthält
zahlreiche aktuelle Bezüge und möchte das progressive, rationalistische
Anliegen der Linken nicht auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Linken gilt den Isioma-Machern der Islamismus
nicht als Verbündeter, sondern als zu bekämpfende reaktionäre
Bewegung. Dies wird schon am Namen Isioma
deutlich: Benannt ist die Website nach der mutigen nigerianischen Journalistin
Isioma Daniel, die angesichts der in Nigeria geplanten Wahl der
Miss World geschrieben hatte, daß Mohammed ja vielleicht eine der
Teilnehmerinnen geheiratet hätte. Seither wird sie von Islamisten
mit dem Tode bedroht.
Kritische Beiträge zum Nahost-Konflikt
und zum Irak, zu Antisemitsismus und Antizionismus, zur Humangenetik und
zur Anthroposophie finden sich auf der Seite von Gerhard
Kern, der dort auch das Behindertenprojekt Dörrwies
e.V. präsentiert.
Mit Beiträgen zur linken Theorie
auf seiner Site Consulting
& Kritik ist der Soziologe Kurt-Werner Pörtner
im Netz.
Das von dem Bielefelder Soziologen
Heinz Gess betriebene Kritiknetz
steht in der Tradition der Kritischen Theorie. Heinz Gess veröffentlicht
dort eigene ältere und aktuelle Texte, aber auch zahlreiche Beiträge
anderer Autoren.
Eine Welt frei von Armut, Existenznot
und Unterdrückung strebt die AKTION
3.WELT SAAR an, deren Mitglied ich bin. Wir haben allerdings kein Projekt
in der 3.Welt, sondern betrachten Deutschland als unser Projektgebiet.
Ihr Bekenntnis zur Solidarität mit Israel macht der Gruppe nicht nur
Freunde.
Für seriöse Informationen
und Analysen zu den Kriegen gegen Afghanistan und Irak einschließlich
ihrer Vor(wands)geschichte und ihrer Folgen ist die Site
The
Emperor's New Clothes ein ganz heißer Tip. Sie bietet auch umfassende
Aufklärung über die Situation auf dem Balkan und über die
Hintergründe der posthum noch forcierten Dämonisierung des
jugoslawischen Expräsidenten Slobodan Milosevic. Obendrein findet
sich dort eine Fülle gut recherchierter Infos zum Nahostkonflikt.
Die ehemals antiisraelischen Autoren der Website waren bei Recherchen zum
angeblichen israelischen Massaker im Flüchtlingslager Jenin auf Materialien
gestoßen, welche die Behauptungen eines Massakers als Greuelmärchen
entlarvten. Die Untersuchung von Geschichte und Gegenwart der Situation
im Nahen Osten und die Widerlegung antisemitischer und antizionistischer
Lügenpropaganda zählen seither zu ihren Arbeitsschwerpunkten.
Ein Teil der Beiträge dieser Site - aktuelle leider oft mit Verspätung
- ist auch in guter
deutscher
Übersetzung und weiteren Sprachen abrufbar.
AIDS-
und Seuchen-Mythen
Zu den Themen, mit denen sich auch
ansonsten kritische Menschen schwer tun, bei denen sogar beim überwiegenden
Teil der Linken bürgerliche Positionen kritiklos nachgebetet werden,
gehört ganz wesentlich AIDS.
Unter Ignorierung biologischer wissenschaftlicher Standards konnte sich
eine säkularisierte Variante des Dämonenglaubens fast allgemein
durchsetzten, wonach AIDS durch
ein quasi intelligentes, heimtückisches Virus
verursacht
wird. Dieses "HIV" genannte Fabelwesen soll durch Zerstörung
des Immunsystems die Anfälligkeit für an die 30 verschiedene,
zuvor schon bekannte Krankheiten dramatisch erhöhen, mit unwiderruflich
tödlichem Ausgang. Der Widerlegung dieses Märchens widmete sich
als erster prominenter Wissenschaftler der Molekularbiologe Peter
Duesberg von der Universität von Kalifornien in Berkeley, Pionier
der Erforschung von Retroviren, also des Virustyps, dem HIV zugerechnet
wird.
Betroffene werden durch diese Ideologie
nicht nur in die Resignation bis hin zum Selbstmord getrieben, sie erhalten
auch hochgiftige, auf Dauer tödliche "Medikamente", deren verhängnisvolle
Wirkungen als "AIDS-Symptome" kaschiert werden. Bekanntester Bestandteil
der üblichen, marktschreierisch als lebensverlängernd angepriesenen
"Kombinationstherapie", ist das Knochenmarksgift AZT
(Azidothymidin, Markennamen Retrovir oder Zidovudine), das seine Marktzulassung
aufgrund der nachweislich gefälschten "Fischl-Studie" erhielt.
Sein Hersteller GlaxoSmithKline finanziert unter anderem die AIDS-Hilfen,
die es ihm mit ihrer Lobby-Arbeit zu danken wissen.
Neue politische Brisanz im internationalen
Maßstab hat die AIDS-Diskussion bekommen, seit mit Südafrikas
Präsident Thabo
Mbeki erstmals ein Staatschef die offiziellen Behauptungen über
AIDS
öffentlich in Frage stellte und ihre Überprüfung forderte.
Seither sehen er und seine Mitstreiter sich massiven Anfeindungen ausgesetzt.
Eine Chronik der Kontroverse in und um Südafrika hat die Biologin
Ilse
Lass in Heft 234, Januar 2001 der Zeitschrift
alaska veröffentlicht,
eine im April 2001
überarbeitete
Fassung steht im Internet. Wer Mbeki
unterstützen
möchte, kann online für ihn eine Solidaritätsunterschrift
abgeben.
Leicht verständliche Informationen
zu einem kritischen Einstieg ins Thema AIDS bieten - in englischer
Sprache - die Seiten von Alive &
Well.
Das informativste deutschsprachige
AIDS-kritische Portal ist RethinkingAIDS.de.
Die aus meiner Sicht wichtigsten
Argumente habe ich in einem Brief
zusammengefaßt,
den ich 1996 an verschiedene Trierer Wirte wegen ihrer alljährlichen
Spendenaktion zugunsten der Trierer AIDS-Hilfe geschrieben hatte.
Eine Auswahl aus meinen in den neunziger
Jahren in den Trierer Stadtmagazinen katz, die neue katz
und maju!
erschienenen Beiträgen zu AIDS findet sich
hier.
Immer wieder gibt es Versuche,
die Verbreitung kritischer Informationen zu diesem Thema zu verhindern.
In Trier exponierten sich seit 2002 besonders AIDS-Hilfe-nahe Kreise
im
AStA
(Allgemeiner
Studierendenausschuß) der Uni Trier als
Zensoren.
Die Schlüsselrolle der Medien bei der kritiklosen Verbreitung und
unhinterfragten Aufrechterhaltung des AIDS-Mythos analysiert auf
treffende Weise der Journalist Torsten Engelbrecht in seinem in
der Journalisten-Fachzeitschrift message
Nr. 1/2005 veröffentlichten und als PDF auf seiner
Homepage befindlichen Artikel "Sex,
Blut und Tod".
Präzedenzfälle für
den AIDS-Mythos gab es in der Medizingeschichte mehrere. So wurden
Vitaminmangelerkrankungen wie Skorbut und Pellagra oder Vergiftungssyndrome
wieBeriberi und
SMON
mehr
oder weniger lange als Infektionskrankheiten angesehen, auch dann noch,
als "Außenseiter" bereits das Gegenteil bewiesen hatten. Jetzt wird
AIDS
zum Präzedenzfall für neue
Seuchen-Mythen wie BSE (Bovine Spongiforme Enzephalopathie),
den sogenannten Rinderwahn.
Dieser wird zur Infektionskrankheit erklärt, obwohl kein Erreger gefunden
wurde, mangels Erreger werden kurzerhand krankhaft veränderte körpereigene
Proteine, sogenannte Prionen, zu Erregern ernannt. Deutliche Indizien
dafür, daß es sich bei BSE um eine Vergiftungserscheinung
infolge des Einsatzes von Insektenvertilgungsmitteln (Organophosphaten)
handelt, werden unter den Teppich gekehrt. Die Hersteller wird es freuen.
Der Arzt und Biochemiker Roland
Scholz, ebenfalls ein Kritiker des BSE-Infektionsmythos, vermutet
die Ursache hingegen in einem genetischen
Defekt bei den erkrankten Rindern, wobei er Umweltgifte als erkrankungsfördernde
Faktoren in Erwägung zieht. Seine sehr informative Website scheint
nur noch als mirror auf einer Tierversuchsgegnersite im Netz zu sein, den
ich daher an ihrer Stelle im Text verlinkt habe.
Zu den wenigen Ausnahmen einer seriösen
Medienberichterstattung gehört ein Beitrag
über BSE von Jan-Philipp Hein und
Michael Leitner im
Bremerhavener
Kurier vom 17.1.01. Einen anderen, leider nicht mehr im Internet befindlichen
BSE-Artikel, der sich wohltuend von dem verordneten hysterischen Geschrei
abhebt, hat
Jürgen Elsässer in der
konkret vom
Januar 2001 veröffentlicht und nochmal was über
BSE - auf Elsässers Website befindlich - im konkret-März-Heft
2001.
Aktuell schüren die Seuchenhysteriker
vor allem die Angst vor der sogenannten Vogelgrippe. Ohne jeden
Beleg wird das Märchen in die Welt gesetzt, diese könne sich
über Zugvögel weiterverbreiten und sich sogar zu einer von Mensch
zu Mensch übertragbaren todbringenden Epidemie auswachsen. Die praktischen
Konsequenzen dieser Panikmache sind verheerend: Tierschutz, Hygiene und
Freilandhaltung werden der erneut drohenden Stallpflicht geopfert, unter
dem Vorwand des Seuchenschutzes werden Tiere massenweise getötet,
der Nahrungskette entzogen und Existenzen ruiniert. Der Pharmakonzern Hoffman-La
Roche macht mit dem Grippemittel Tamiflu, das den Verlauf der
heraufbeschworenen Erkrankungen mildern soll, horrende Umsätze, obwohl
die damit verknüpften Erwartungen auf bloßen Spekulationen beruhen.
In seinem im Online-Magazin TELEPOLIS erschienenen Artikel "Vogelgrippe
versetzt Regierungen und Medien in Panik" hat Björn Clauss
bereits am 8.11.05 die Zugvogel-Legende und andere Horrorstories entkräftet.
Dabei bezieht er sich unter anderem auf den Naturschutzbund
Deutschland e.V. (NABU), der der Panikmache entgegentritt. Die
Wissenschaftsjournalisten Torsten Engelbrecht, David Crowe
und Jim West gehen in ihrem in der Zeitschrift journalist
11/2005 erschienenen Aufsatz "Vormarsch
der Killer-Enten" (online als PDF) noch weiter, indem sie die mutmaßliche
Verursachung der Erkrankungen bei Tieren und Menschen durch das Virus H5N1
überhaupt in Frage stellen, die Ausklammerung der Suche nach anderen
Ursachen bemängeln und die kritikloseVerbreitung unbewiesener Behauptungen
durch die Medien brandmarken.
Verschwörungs-Mythen
In der "Alternativszene" haben in
den letzten Jahren Ideologen an Einfluß gewonnen, die hinter allem
tatsächlichen oder vermeintlichen Übel der Welt das Walten finsterer
Mächte, speziell eine Verschwörung der Juden
und
Freimaurer, sehen. Ein angeblicher
"Geheimplan" zur Eroberung der Weltherrschaft soll in den schon vor Jahrzehnten
klipp und klar als Fälschung entlarvten
Protokollen
der Weisen von Zion vorliegen. In Deutschland, Österreich und
der Schweiz einflußreichster Demagoge dieses aufgewärmten, mit
Esoterik und Ufologie angereicherten Antisemitismus
wurde
der unter dem Pseudonym Jan van Helsing schreibende Rechtsextremist
Jan
Udo Holey. In seinem Aufsatz "Karma,
Ufos und Antisemitismus" gibt Jens-Uwe Ries
einen kritischen
Überblick über die Gesamtthematik.
Eine ausführliche Analyse und
Kritik der Machwerke "Jan van Helsings" und seiner Gesinnungsgenossen
ist - in Fortsetzungsform - mit dem Anti-Helsing
am entstehen, den ich zuletzt am 2.9.03 mit einem Kapitel
über den "Ufologen"-Wallfahrtsort Groom Lake weitergeführt
habe.
!!!
Wie
einflußreich diese Ideologie ist, zeigte sich beispielsweise in Ägypten,
wo die Protokolle der Weisen von Zion verfilmt wurden. Das insgesamt
41 Teile umfassende Machwerk wurde 2002 im ägyptischen Staatsfernsehen
und einer Reihe weiterer arabischer Sender anläßlich des islamischen
Fastenmonats Ramadan als Serie ausgestrahlt. Eine Protestpetition des Simon
Wiesenthal Centers dagegen konnte die Ausstrahlung leider nicht verhindern.
Die Anti-Defamation Leage zeigt auf ihrer Website das Ausmaß
der Verbreitung und Aktzeptanz
der "Protokolle" in der arabischen Welt.
Klare
Träume
Sogenannte Klarträume
oder luzide Träume sind richtige Träume während des
Schlafes, aber mit dem Bewußtsein während des Träumens,
gerade zu träumen und frei über die eigenen Handlungen (und Unterlassungen)
entscheiden zu können. Also sowas wie ein Wachsein im Schlaf, das
Aufrechterhalten der Klarheit und Kritikfähigkeit in einem "normalerweise"
getrübten Bewußtseinszustand. Die Systematisierung von Techniken,
solche Zustände herbeizuführen, machte Bereiche, die bisher als
Domäne der Esoteriker und Okkultisten galten, wissenschaftlicher Untersuchung
und Beurteilung zugänglich. So konnte durch das Ernstnehmen und Anerkennen
dieser Zustände durch Wissenschaftler esoterischen Fehlinterpretationen
der Boden entzogen werden. Im Klartaum und anderen "veränderten
Bewußtseinszuständen" auftretende ungewöhnliche Erlebnisse
wie das Verlassen des eigenen Körpers oder die Begegnung mit Verstorbenen
werden häufig als Beweise für ein Weiterleben nach dem Tode und
für die Berechtigung spiritistischer Auffassungen angeführt,
lassen sich jedoch eindeutig als halluzinatorische, untrennbar an Hirnvorgänge
gekoppelte Ereignisse identifizieren. Erst das Abwerfen von esoterischem
Ballast ermöglicht es, das große Potential des Klarträumens
zur
Selbsterkenntnis und Selbstheilung voll zu nutzen.
Eine bedeutende Einrichtung zur
wissenschaftlichen Klartraumforschung ist das von dem Psychologen
Stephen
LaBerge gegründete Lucidity
Institute. Besonders fruchtbar bei der Erforschung und theoretischen
Interpretation des Klarträumens wirkte sich die Bezugnahme
eines der Pioniere der Klartraumforschung, des 1998 verstorbenen
Psychologen Paul Tholey, auf die Gestalttheorie
und die Erkenntnistheorie des Kritischen Realismus (letztere z.B.
dargestellt von Wolfgang Köhler in seinem Aufsatz "Ein altes
Scheinproblem" - "An
Old Pseudoproblem") aus. Eine Bibliographie von Tholey's
Schriften - nicht nur denen zum Thema Klarträume - hat
der Gestalttheoretiker und Sozialwissenschaftler Gerhard Stemberger
zusammengestellt,
darunter Links zu einigen online verfügbaren Texten.
Eine Website
zur Theorie und Praxis des Klarträumens betreibt der Heidelberger
Klartraumforscher und Sportwissenschaftler Daniel Erlacher.
Eines der informativsten Bücher
zum Thema, "Träume
bewußt steuern" von Celia Green und
Charles McCreery,
ist inzwischen wohl nur noch antiquarisch erhältlich.
Wer Lust auf den Austausch von Erfahrungen
und Anregungen zum Klarträumen, aber auch zum nichtluziden
Träumenhat, kann sich im Klartraum
Forum registrieren.
Religionskritik
Der
Internationale
Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA e.V.) versucht
mit seinen Aktivitäten einen Beitrag dazu zu leisten, die bisher kaum
angetastete Macht der Kirchen in Staat und Gesellschaft zurückzudrängen,
setzt sich aber nicht nur mit den traditionellen christlichen und anderen
großen Religionsgemeinschaften auseinander, sondern auch mit dem
Sektenwesen oder Psycho- und Esoterikkulten. In seiner Zeitschrift MIZ
("Materialien
und Informationen zur Zeit") finden sich neben kritischen Informationen
und Enthüllungen auch kontroverse Diskussionen.
Der IBKA
ist
allerdings ein sehr heterogener Verein und kann keineswegs als durchgängig
progressiv bezeichnet werden. Unter den Mitgliedern gibt es sowohl Linke
als auch erklärte Antikommunisten, leider sogar Leute, die unter bestimmten
Bedingungen Euthanasie befürworten.
So etwas wie das Programm des IBKA
stellt
der Politische Leitfaden des IBKA
dar. Dazu habe ich eine kritische
Stellungnahme verfaßt, der ich am 4.12.01 eine Antwort des IBKA-Vorstandes
angefügt habe. Auf der Mitgliederversammlung am 26.-28.9.03 wurde
der Leitfaden zwar geändert, allerdings sind die in meiner Stellungnahme
kritisierten Passagen im Wesentlichen beibehalten worden.
Der bekannteste Kirchenkritiker
in Deutschland ist am 18.1.02 mit eigener Website ins Internet gestartet:
Karlheinz
Deschner.
Religionskritik ist in Deutschland
immer noch von Zensur bis hin zur Strafverfolgung bedroht, was sich unter
anderem in dem anachronistischen § 166 StGB, dem "Gotteslästerungsparagraphen",
manifestiert. Der Arzt und Dichter Oskar
Panizza war 1895 für sein köstliches Theaterstück
"Das
Liebeskonzil" zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Hundert
Jahre später, 1994, erließ die Stadt Trier ein Aufführungsverbot
für das satirische, kirchenkritische Rock-Musical "Das Maria-Syndrom"
von M.S.Salomon. Dabei
orientiert sich kirchenkritische Satire doch bloß an den realsatirischen
Ergüssen, welche die Geschichte christlicher Glaubenslehren zuhauf
hervorgebracht hat, wenn auch ihren Opfern dabei das Lachen oft verging.
Hierzu habe ich ein wunderschönes, wenn auch schon etwas älteres
Dokument
hervorgekramt.
Bis weit hinein ins linke und religionskritische
Spektrum wird der Islamismus verharmlost und toleriert, manchmal
sogar unterstützt. Zur Kritik dieser antiemanzipatorischen Bewegung
hat die AKTION 3.WELT SAAR die auch
als PDF im Internet verfügbare Flugschrift "Mit
Islamismus gegen die Aufklärung" veröffentlicht.
Für Wirbel sorgt auch Kritik
an Esoterik-Kulten, wozu noch einiges zu sagen sein wird. Als ich beispielsweise
1997 anläßlich einer Vortragsveranstaltung einen kritischen
Artikel
zur Reinkarnationstherapie schrieb, löste dies eine unerwartet
heftige Kontroverse aus, die schließlich in einer Podiumsdiskussion
über Reinkarnation gipfelte.
Meine
Heimat
Ich wohne seit 1977 in Trier,
bei Wind und Moselwetter und stamme
aus Schweich bei Trier.
Besucher dieser Möchtegern-Großstadt können sich vorab
online informieren, was sich ihnen an Veranstaltungen
hier bietet.
Menschen, die - aus anderen Ländern
kommend - nicht nur besuchsweise in dieser Region weilen, sondern - freiwillig
oder als Flüchtlinge - hier leben, finden Beratung und Unterstützung
im Multikulturellen Zentrum,
das auch in seiner Öffentlichkeitsarbeit seinen Schwerpunkt auf antirassistische
Aktivitäten legt.
Friedens- und Menschenrechtsarbeit
sind die Schwerpunkte der Trierer Arbeitsgemeinschaft
Frieden (AGF), die unter anderem auch den Weltladen betreibt.
Die kritische Trierer Stadtzeitung
katz
(kleine andere trierer zeitung) ist seit Ende November 2001 mit
eigener Website im Netz. Das ehemalige Monatsmagazin erscheint inzwischen
als Jahrbuch.
Seit 27. Januar 2003, dem
Gedenktag
an die Opfer des Nationalsozialismus, ist der virtuelle Stadtrundgang
Trier
im Nationalsozialismus im Internet.
Meine
Sippe
Wer sich aus meinem Verwandtenkreis
sonst noch so im Netz rumtreibt, weiß ich selber nur zum Bruchteil,
aber diejenigen, von denen ich's weiß, seien hier erwähnt:
Für Science Fiction- und
Modelleisenbahn-Fans verweise ich auf die Seite meines Bruders Georg.
Wer Lust auf eine Donauschiffahrt
hat, begibt sich am besten an Bord der von der Familie
meiner Cousine Marlies
betriebenen
MS Austria.
Thomas, dem Sohn meines Cousins
Rolf,
hat's die unter anderem durch Agentenaustausch-Aktionen bekannt gewordene
Glienicker
Brücke in Berlin angetan, mit der er sich auch schon beruflich,
als Journalist, beschäftigte und über die er sogar ein Buch geschrieben
hat. Bei ihm ist auch eine Startseite
zum Selberbauen
zu bekommen.
Das Letzte
Vor einiger Zeit ist diese Website prämiert
worden. Sie wurde "Müllseite"
des Tages am 11.5.05.
Zusammen mit anderen Preisträgern wie der Jungen Union Freilassing,
dem Jungbayernbund und der Hobbyhure Alice befinde ich mich in guter Gesellschaft.
Ist es nicht schön, daß jemand seinem Leben täglich einen
Sinn gibt?
Die in die Startseite eingebauten Links habe
ich am 17.4.05 aktualisiert, tote Links entfernt oder ausgetauscht.
Für Anregung und Kritik bin ich dankbar.
Wer einen toten Link auf meiner Website findet, möge mich bitte
per e-mail informieren. Danke!
Verantwortlich für diese Seite:
Klaus Blees
Pellinger Str.39
54294 Trier
e-mail: amorpheustrier(at)yahoo.de